29.06.12

Dyesol: F&E-Steuersubventionsprogramm

Die untenstehende Meldung ist eine Original-Meldung des Unternehmens. Sie ist nicht von der ECOreporter.de-Redaktion bearbeitet. Die presserechtliche Verantwortlichkeit liegt bei dem meldenden Unternehmen.

Dyesol Limited, australischer 'Cleantech'-Neuerer und Branchenführer in Sachen Farbstoffsolarzelle, wird in Kürze von den Maßnahmen der australischen Regierung zur steuerlichen Förderung von F&E (Forschung und Entwicklung) profitieren, wenn das Unternehmen in den nächsten Monaten eine Steuerrückvergütung in Höhe von schätzungsweise ca. 3 Mio. AUD erhalten wird.

Dyesol betreibt ein global integriertes F&E-Programm, das auf die kommerzielle Vermarktung einer unter dem Namen Farbstoffsolarzelle bekannten biomimetischen Nanotechnologie ausgerichtet ist, die als dritte Generation der Solarbranche gilt.

Der Austausch zwischen Dyesols F&E-Aktivitäten auf wissenschaftlichem und verfahrenstechnischem Gebiet in regionalen Projekten in Australien, den USA, Japan, Südkorea und Großbritannien stellt eines der zentralen Elemente des weltweit kooperativen Ansatzes des Unternehmens dar.

Die neue steuerliche Förderung von F&E seitens der australischen Regierung hat die Steuervergünstigung für Jahre ab dem 1. Juli 2011 abgelöst. Sie bietet Steuerabschreibungen für Forschung und Entwicklung mit dem Ziel, Unternehmen verstärkt zum Betreiben von F&E anzuregen.

Die Steuerförderung von F&E gestattet eine 45%ige rückerstattbare Steuerabschreibung für in Frage kommende F&E-Unternehmungen, bei der nun auch, zum ersten Mal, im Ausland betriebene F&E-Arbeit mit eingerechnet werden darf.

'Eine Rückzahlung von der australischen Regierung in Höhe von etwa 3 Mio. Dollar aus der steuerlichen Förderung von F&E - wie wir sie in den kommenden Monaten erhalten werden - ist eine enorme Hilfestellung für ein junges, Clean-Energy-Unternehmen wie Dyesol', sagte F&E-Manager Damion Milliken.

'Die Arbeit bei der Erforschung und Entwicklung einer neuen Technologie kann sich sehr teuer gestalten und erfordert einen beträchtlichen zeitlichen und finanziellen Aufwand. Die Tatsache, dass der australische Staat dies anerkennt und uns beim Erreichen unseres Ziels unterstützt, die Farbstoffsolarzellen-Technologie der dritten Generation für den Massenmarkt in gebäudeintegrierter Photovoltaik zu kommerzialisieren, bedeutet uns viel.'

Dyesols Schlüsselprojekte beschäftigen sich mit DSC-aktiven Stahlbedachungen und DSC-aktivem Glas - die beide auf den Markt für gebäudeintegrierte Photovoltaik (BIPV) ausgerichtet sind. Die DSC-Technologie ist hervorragend für den BIPV-Markt geeignet, denn sie funktioniert ausgezeichnet bei schlechten Lichtverhältnissen, wie etwa an bewölkten und dunstigen Tagen, im Winter, bei Schatten sowie in der Morgen- und Abenddämmerung, und ist außerdem weniger als andere Solartechnologien vom Einfallswinkel des Lichts abhängig. Sie lässt sich demzufolge gut vertikal an Gebäudefassaden in dicht bebauten, schattigen Stadtlandschaften installieren.

Das Unternehmen - DYESOL Limited
Dyesol ist weltweiter Lieferant von Werkstoffen, Technologie und Know-how für Farbstoffsolarzellen (DSC). Unter DSC versteht man eine photovoltaische Technologie, die es Produkten auf Metall-, Glas- und Polymerbasis in den Bereichen Bau, Transport und Elektronik ermöglicht, Energie zu erzeugen und die Energieeffizienz zu verbessern. Dyesol unterhält Partnerschaften mit führenden multinationalen Unternehmen, die beträchtliche Marktanteile und etablierten Zugang zum Markt besitzen. Das Unternehmen ist an der australischen Börse (DYE) und am deutschen Open Market (D5I.F) gelistet und wird über seine Depotbank BNY Mellon am OTCQX (DYSOY) gehandelt. Weitere Einzelheiten finden Sie unter http://www.dyesol.com/german/. Zum Eintrag auf der Mailingliste und Abonnement des e-Newsletters bitte hier klicken.

Die Technologie - FARBSTOFFSOLARZELLEN
Die DSC-Technologie lässt sich am besten als 'künstliche Photosynthese' beschreiben, bei der ein Elektrolyt, eine Schicht Titandioxid (ein in weißer Farbe und Zahnpasta verwendetes Pigment) und ein Rutheniumfarbstoff auf Trägermaterialien aus Glas, Metal oder Polymeren aufgebracht werden. Durch Lichteinfall in den Farbstoff werden Elektronen angeregt, die vom Titandioxid absorbiert werden wobei elektrischer Strom entsteht. Im Vergleich zu herkömmlicher photovoltaischer Technik auf Siliziumbasis sind bei Dyesols Technologie die durch die Herstellung entstehenden Kosten und die graue Energie niedriger, und selbst bei schwachen Lichtverhältnissen wird Elektrizität effektiver produziert. Außerdem kann sie durch das Auswechseln konventioneller Verglasung oder Metallbleche direkt in Gebäude integriert werden, anstatt Dachflächen oder zusätzliche Grundstücksareale erforderlich zu machen.

Kontakt:
Deutschland & Europa     Eva Reuter, DR Reuter Investor Relations Tel: +49 177 605 8804
Dyesol Hauptsitz     Angela Geary, Dyesol Brand Managerin Tel: +61 (0)2 6299 1592, ageary@dyesol.com
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