03.07.12 Anleihen / AIF , ECOanlagecheck

ECOanlagecheck: Geschlossener Fonds Infrastructure 2 European Hydropower Income von Shedlin Capital – Wasserkraft in der Türkei



Laut Prospekt befinden sich das Wasserkraftwerksprojekt Köprübasi und ein Alternativprojekt in der Türkei in einer tiefgehenden Prüfungs-, Strukturierungs- und Verhandlungsphase. Das Fondsmanagement hat laut Prospekt für das Projekt Köprübasi ein Memorandum of Understanding, einen Art bedingten Vorvertrag, unterzeichnet, der auch eine Exklusivvereinbarung beinhaltet. Demnach darf das Fondsmanagement das Projekt exklusiv prüfen (Due Diligence) und bei einem positiven Prüfergebnis für den Fonds erwerben.

Fondsinitiatorin und Leistungsbilanz

Das Beteiligungsangebot Infrastructure 2 European Hydropower Income (Gesellschaftsname: Shedlin Infrastructure 2 GmbH & Co. KG) ist der erste Wasserkraftfonds der Fondsanbieterin Shedlin Capital AG. Sie hat von 2008 bis 2010 zwei Fonds aufgelegt, die in Krankenhausprojekte in den Vereinigten Arabischen Emiraten investieren, einen Immobilien-Projektentwicklungs-Fonds mit dem Investitionsziel Rumänien, Bulgarien und Russland, einen Immobilien-Projektentwicklungs-Fonds mit dem Investitionsziel China, einen brasilianischen Immobilienprojekte-Fonds und zwei geschlossene Dachfonds ohne genauere inhaltliche und regionale Beschränkung.

Alle oben genannten Fonds befanden sich in 2010 noch in der Platzierungsphase, so dass die aktuelle Leistungsbilanz 2010 der Shedlin Capital AG hinsichtlich der Performance der Fonds noch nicht aussagekräftig ist. Die beiden Krankenhausprojekte-Fonds sind inzwischen platziert, während sich die Immobilien-Fonds noch in der Platzierung befinden. Die beiden Portfoliofonds sind derzeit auf der Shedlin-Internetseite weder unter „Fonds in Platzierung“ noch unter „Platzierte Fonds“ aufgeführt, da nach Angaben der Anbieterin einiges umgestellt wurde und der Internetauftritt neu gestaltet werden soll (Stand: 19. Juni 2012). Anfang 2012 hat Shedlin einen Solarfonds auf den Markt gebracht, der voraussichtlich in einen Solarpark in Bulgarien investieren soll. Er ist noch in der Platzierungsphase.

Eigenkapitalhöhe und Platzierungsgarantie

Gesamtinvestitionsvolumen: 16,8 Millionen Euro
Eigenkapitalvolumen: 16,0 Millionen Euro (95,2 Prozent)
Platzierungsgarantie: Nein
Agio: 0,8 Millionen Euro (4,8 Prozent)

Das Eigenkapitalvolumen kann um weitere acht Millionen Euro auf bis zu 24 Millionen Euro erhöht werden. Eine Aufnahme von Fremdkapital ist weder auf der Fondsebene noch auf der Beteiligungs- oder Projektebene vorgesehen. Laut Gesellschaftsvertrag bedarf es der Zustimmung der Gesellschafterversammlung, „sollte eine Notwendigkeit zur Aufnahme von Fremdkapital auf Ebene der Fonds-, Beteiligungs- oder Projektgesellschaft bestehen“.

Die Fondsgesellschaft benötigt laut Prospekt kein Mindestkapital, so dass eine Rückabwicklung des Fonds nicht vorgesehen ist. Es gibt aber auch keine Platzierungsgarantie, so dass nicht sichergestellt ist, dass genügend Kapital eingeworben wird, um dem Fonds Investitionen in ein Wasserkraftwerk zu ermöglichen.

Fondsnebenkosten
(in Prozent des Eigenkapitalvolumens ohne Agio)

Agio: 5,0 Prozent
Eigenkapitalvermittlung (ohne Agio): 7,0 Prozent
Projektvermittlung: 2,25 Prozent
Konzeption und Prospektierung: 1,25 Prozent
Vertriebsbetreuung: 1,25 Prozent
Rechts- und Steuerberatung: 0,63 Prozent
Werbung, Marketing und Druck: 0,69 Prozent
Sonstige Kosten: 1,02 Prozent
Gesamtweichkosten: 19,09 Prozent

Bei den Kosten für Konzeption und Prospektierung, Vertriebsbetreuung, Beratung, Werbung, Marketing und Druck und Sonstiges handelt es sich um fixe Weichkosten. Die pauschale Vergütung für die Shedlin Capital AG in Höhe von 0,64 Millionen Euro ist laut Prospekt sechs Wochen nach der Gestattung der Veröffentlichung des Emissionsprospektes durch die BaFin fällig.

Laufende Kosten

Vergütung der geschäftsführenden Kommanditistin: 190.400 Euro pro Jahr
Haftungsvergütung der Komplementärin: 47.600 Euro pro Jahr
Vergütung für die Treuhänderin (Anlegerbetreuung): 47.600 Euro pro Jahr

Bei den oben genannten laufenden Kosten handelt es sich um fixe Kosten, die in der Höhe unabhängig davon sind, ob der Fonds 16 Millionen Euro (Vollplatzierung) oder nur 3 Millionen Euro einwirbt. Darüber hinaus ist die Haftungsvergütung für die Komplementärin vergleichsweise hoch: In der Regel liegt die Haftungsvergütung bei geschlossenen Erneuerbare-Energien-Fonds deutlich unter 10.000 Euro.

Die laufenden Kosten und Vergütungen auf Beteiligungs- und Projektebene (z.B. Management, Geschäftsführung, Betriebsführung, Instandhaltung) werden im Prospekt nicht betrachtet. Es gibt im Prospekt keine Prognoserechnung für die Fondslaufzeit (Betriebsphase des Wasserkraftwerks).

Laufzeit und Ausschüttungen

Laufzeit: 10 Jahre (Planung), erstmaliges Kündigungsrecht zum 31. Dezember 2021
Gesamtausschüttungsprognose (Prospektangabe): 211 Prozent (inkl. 105 Prozent Kapitalrückzahlung)
Ausschüttungsprognose durch Verkaufserlös (Prospektangabe): 147 Prozent
Einkunftsart: Einkünfte aus Kapitalvermögen
Einspeisevergütung: 7,3 US-Cent/kWh

Strom aus Wasserkraft wird gemäß dem türkischen Erneuerbare-Energien-Gesetz seit Januar 2011 mit 7,3 US-Cent pro kWh vergütet. Die Einspeisevergütung gilt für Kraftwerke, die bis Ende 2015 in Betrieb gehen und ist auf zehn Jahre begrenzt. Alternativ kann der Strom selbst auf dem türkischen Strommarkt verkauft werden. Im März 2012 lag der Marktpreis bei umgerechnet ca. 8,5 US-Cent/kWh.

Die im Prospekt genannte Gesamtausschüttung sowie der genannte Verkaufserlös sind nicht nachvollziehbar, da es im Prospekt keine Prognoserechnung (laufende Einnahmen, laufende Kosten) gibt. Eine Plausibilitäts-Prüfung der Ausschüttungsprognose ist daher nicht möglich.
Wenn die Ausschüttungen an die Anleger in einem Geschäftsjahr über 8 Prozent liegen sollten, erhält die geschäftsführende Kommanditistin 40 Prozent der Mehrausschüttungen. Bei einer Ausschüttung unter 8 Prozent erfolgt keine Rückzahlung von Erfolgsbeteiligungen, die die geschäftsführende Kommanditistin eventuell in früheren Jahren erhalten hat. Auch werden Minderausschüttungen in den nachfolgenden Jahren nicht ausgeglichen, bevor die geschäftsführende Kommanditistin eine Erfolgsbeteiligung erhalten darf.

Investitionen

Der Fonds plant, sich voraussichtlich mittelbar über eine Beteiligungsgesellschaft an dem Wasserkraftprojekt Köprübasi im Nordosten der Türkei zu beteiligen. Das Wasserkraftwerk  Köprübasi liegt am Fluss Manahoz und wird voraussichtlich eine Leistung von 8,23 Megawatt (MW) haben. Der Bau des Kraftwerks hat bereits begonnen und soll bis Ende 2013 abgeschlossen werden. Auch das mögliche Alternativprojekt, das Wasserkraftwerk Mert (Leistung 10,7 MW), soll bis Ende 2013 fertig gestellt werden. Das Alternativprojekt könnte beispielsweise zum Zuge kommen, wenn im Rahmen der Due-Diligence-Prüfung festgestellt würde, dass das Wasserkraftprojekt Köprübasi nicht die Investitionskriterien erfüllt.

Laut der Investitionskriterien sollen vor einer Investition die maßgeblichen Genehmigungen vorliegen, die technischen Komponenten sollen bewährt sein, der Betriebsführer über einschlägige Erfahrung verfügen, Hersteller- und Leistungsgarantien im üblichen Rahmen vorliegen und mindestens ein Ertragsgutachten erstellt werden.

Die Vorsteuer-Rendite eines Projektes muss laut Investitionskriterium auf Projektebene durchschnittlich mindestens 8 Prozent pro Jahr betragen. Eine Rendite von 8 Prozent auf Projektebene würde bedeuten, dass die Vorsteuer-Rendite auf Fondsebene aufgrund der zu berücksichtigenden Weichkosten und laufenden Fondskosten unter 8 Prozent pro Jahr liegen würde.

Bei dem Kraftwerk Köprübasi handelt es sich um ein sogenanntes Hochdruckkraftwerk, da das Wasser beim Kraftwerk aufgrund einer Fallhöhe von 134 Metern einen hohen Druck aufbaut. Die Leistung des Kraftwerks wird somit hauptsächlich durch den hohen Druck auf die zwei Turbinen erzielt und nicht durch eine hohe Wasserdurchflussmenge.

Projektentwickler des Kraftwerks Köprübasi und des Alternativprojektes ist die türkische Hidro Control Group. Laut Prospekt hat Hidro bislang vier Wasserkraftwerke mit einer Leistung von insgesamt 105,7 MW errichtet und in Betrieb genommen. Zwei der Wasserkraftwerke liegen am Fluss Manahoz, an dem auch das Kraftwerk Köprübasi errichtet wird. Das Wasserkraftwerk befindet sich in einer niederschlagsreichen Region, da sich die Wolken in der küstennahen Gebirgsregion abregnen können.

Ökologische Wirkung

Laut Prospekt wird das Wasserkraftwerk Köprübasi mindestens 27,25 Gigawattstunden Strom pro Jahr erzeugen. Damit können rechnerisch bei einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 3.500 kWh rund 7.800 Haushalte jährlich versorgt werden.

Wasserkraftwerke erzeugen Strom, ohne dass dabei klimaschädliche Gase entstehen. Laut Prospekt würden konventionelle Kraftwerke, die fossile Energieträger verbrennen, 22.000 Tonnen des Klimagases Kohlendioxid (CO2) ausstoßen, wenn sie so viel Strom produzieren würden wie voraussichtlich das Wasserkraftwerk Köprübasi.

Wasserkraftwerke sind allerdings nicht von vorneherein umweltschonend. Ein Hochdruckkraftwerk kann mit der Stauung des Wassers stark den natürlichen Flusslauf beeinflussen und somit in der Regel auch ökologische Veränderungen (z. B. Fischwanderung, Versandung) hervorrufen. Laut Prospekt habe sich aus den Erfahrungen mit den flussaufwärts gelegenen beiden Schwesterkraftwerken das Wasserkraftwerks Köprübasi gezeigt, dass „weder Wasserdurchfluss noch Umweltbedingungen durch deren Betrieb maßgeblich verändert wurden“. Daher sei auch nach dem Bau des Wasserkraftwerks Köprübasi keine Änderung zu erwarten, so die Argumentation im Prospekt. Da keine weiteren Informationen vorliegen, kann diese Angabe von ECOreporter.de nicht auf Plausibilität geprüft werden. Beispielsweise ist nicht bekannt, ob Fischtreppen geplant sind, durch den Bau Kulturgüter gefährdet sind und ob sich das Wasserkraftwerk in einem Naturschutzgebiet oder in dessen Nähe befindet.

Laut Prospekt erreichte der Kooperationspartner Hidro Kontrol Group für seine Wasserkraftprojekte bisher stets den Gold-Standard, ein Gütesiegel für Klimaschutzprojekte. Für das Projekt Köprübasi und für das Alternativprojekt möchte die Hidro Kontrol Group laut Prospekt erneut den Gold-Standard erreichen. Ein eigenes darauf spezialisiertes Team sorge dafür, dass die Kriterien für den Gold-Standard erzielt und eingehalten werden, so die Prospektangaben.

Risiko

Der Fonds hat noch kein Wasserkraftwerk erworben, sondern vorerst nur ein Memorandum of Understanding, ein Art Vorvertrag, für das Wasserkraftwerk Köprübasi unterzeichnet (Stand: 4. Juni 2012). Laut Prospekt sei im Memorandum of Understanding unter anderem festgehalten, dass der Fonds einen exklusiven Zugriff auf das Projekt hat, sich ein Unternehmen der Hidro Kontrol Gruppe (Projektentwickler) als Co-Investor mit eigenem Kapital an dem Projekt beteiligt und die Investitionskosten für das Projekt festgeschrieben sind. Im Prospekt wird aber nicht erwähnt, für einen wie langen Zeitraum die Exklusivität besteht und ob der Projektentwickler aufgrund seiner Eigenkapitalbeteiligung eine beherrschende Stellung auf Projektebene gegenüber der Fondsgesellschaft einnehmen kann.

Zudem ist es bedeutsam, ob die Investitionskosten in türkischen Lira, in US-Dollar oder in Euro festgeschrieben sind. Die im Prospekt genannten Bewertungsgutachten weisen die Investitionskosten in türkischen Lira aus. In den Eckdaten des Beteiligungsangeboten wird als Währung auf Fondsebene/Investition der Euro genannt, und als Währung auf Projektebene US-Dollar. Auf Nachfrage erklärt die Anbieterin, dass die Investition zu einem Fixpreis in Euro festgeschrieben sei und somit für den Fonds kein Währungsrisiko bei der Investition bestehe. Nach dem Kauf bestehen Währungsrisiken, da die laufenden Einnahmen und Ausgaben (Betriebskosten) der Wasserkraftgesellschaft voraussichtlich überwiegend nicht in Euro anfallen. Die staatliche Einspeisevergütung in der Türkei für den erzeugten Strom ist auf US-Dollar festgelegt. Dagegen kann die Wasserkraftgesellschaft beim Verkauf des Stroms zu Marktpreisen auf dem türkischen Binnenmarkt auch türkische Lira erhalten.

Die Wirtschaft in der Türkei boomt, und der Stromverbrauch steigt um etwa fünf Prozent im Jahr (zum Vergleich: in Deutschland stagniert er seit Jahren). Allerdings gehört die Türkei nicht der EU an, und die politische Entwicklung der Türkei kann nicht mit Gewissheit vorausgesagt werden. Das Land strebt zwar bereits seit vielen Jahren eine Aufnahme in die EU an, die aber derzeit in weiter Ferne liegt. Im Prospekt wird nicht erwähnt, ob das Fondsmanagement plant, eine Investitionsgarantie des Bundes zu beantragen. Mit den Investitionsgarantien des Bundes werden Direktinvestitionen in Entwicklungs- und Schwellenländern gefördert. Sie würden den Fonds als Garantieinhaber gegen Beeinträchtigungen durch politische Instabilitäten im Investitionsland (z. B. Enteignung, Bürgerkrieg) absichern. Eine stabile politische Entwicklung der Türkei ist auch eine Vorrausetzung dafür, in zehn Jahren einen guten Verkaufserlös für die Wasserkraftwerke erzielen zu können.

Die für die Höhe des Verkaufserlös wichtige Lebensdauer der Wasserkraftwerken hängt auch von internen (z. B. Qualität der Technik und Wartung) sowie von anderen externen Faktoren (z . B. Klimawandel) ab. Die Höhe der Stromproduktion von Laufwasserkraftwerken ist u.a. abhängig von der Menge des fließenden Wassers (Durchflussmenge). Es besteht daher das Risiko, dass in Trockenperioden Pegelstände und somit auch die Stromproduktion sinken. Da sich das Wasserkraftwerk, das der Fonds erwerben will, noch in einer frühen Bauphase befindet und beispielsweise auch der Hersteller der Turbinen noch nicht bekannt ist, ist die Werthaltigkeit der Investition noch offen. Erst nach Fertigstellung und Probetrieb kann die Qualität des Wasserkraftwerkes beurteilt werden. Es besteht das Risiko, dass das Wasserkraftwerk Mängel aufweist und der Projektpartner Hidro Kontrol oder ein beauftragter externer Generalunternehmer bzw. Subunternehmer nicht in der Lage ist, Nachbesserungen vorzunehmen. Es könnten auch Anzahlungen verloren gehen, die die Fondsgesellschaft eventuell während der Bauphase an Hidro Kontrol geleistet hat.

Stärken                    
Steigende Stromnachfrage in der Türkei
Stromerzeugung zu Marktpreisen

Schwächen
Bau- und Fertigstellungsrisiken
Keine Prognoserechnung im Prospekt
Keine Platzierungsgarantie und kein Fonds-Mindestkapital
Hohe fixe laufende Fondskosten
Erster Wasserkraftfonds der Anbieterin

Chancen
Anstieg der Strompreise

Risiken
Wechselkursentwicklung
Energieertragsschwankungen

Fazit:

Finanziell


Der Fonds will in ein Wasserkraftwerk in der Türkei investieren, das bis Ende 2013 errichtet werden soll. Somit bestehen Fertigstellungs- oder Bauherrenrisiken. Der Großteil der prognostizierten Gesamtausschüttung soll am Ende der geplanten Fondslaufzeit durch den Verkauf des Wasserkraftwerkes erzielt werden. Es gibt im Prospekt keine Prognoserechnung, so dass nicht fundiert beurteilt werden kann, ob die Ausschüttungsprognose der Fondsanbieterin realistisch ist. Politische Risiken in der wirtschaftlich aufstrebenden Türkei sind nicht ausgeschlossen. Die fixen laufenden Fondskosten sind hoch.

Nachhaltigkeit

Stromproduktion durch Wasserkraft ist klimaschonend. Aufgrund der wenigen vorliegenden Informationen können die Kraftwerke des Fonds noch nicht abschließend und zweifelsfrei als nachhaltige Investition bezeichnet werden.
ECOreporter.de-Empfehlung

Der erste Wasserkraftfonds von Shedlin Capital birgt einige Risiken, die auf Grundlage des nicht ausreichend aussagekräftigen Prospektes schwer beurteilt werden können. Anleger, die trotzdem interessiert sind, sollten zumindest abwarten, bis mindestens einige Millionen Euro platziert sind, ein Kaufvertrag für ein Wasserkraftwerk geschlossen ist und detailliertere Projekt- und Vertragsinformationen vorliegen.

ECOreporter.de-Empfehlung


Der erste Wasserkraftfonds von Shedlin Capital birgt einige Risiken, die auf Grundlage des nicht ausreichend aussagekräftigen Prospektes schwer beurteilt werden können. Anleger, die trotzdem interessiert sind, sollten zumindest abwarten, bis mindestens einige Millionen Euro platziert sind, ein Kaufvertrag für ein Wasserkraftwerk geschlossen ist und detailliertere Projekt- und Vertragsinformationen vorliegen.


Basisdaten

Anbieterin und Prospektverantwortliche: Shedlin Capital AG, Nürnberg
Fondsgesellschaft (Emittentin): Shedlin Infrastructure 2 GmbH & Co. KG, Nürnberg
Komplementärin: Shedlin Management GmbH, Nürnberg
Geschäftsführende Kommanditistin: Shedlin Geschäftsführungs GmbH, Nürnberg
Treuhänderin: Aureus Treuhand GmbH, Nürnberg
Beteiligungsform: Treugeber, Umwandlung in Direktkommanditist möglich

Fondswährung: Euro
Gesamtinvestitionsvolumen: 16,8 Millionen Euro
Eigenkapitalvolumen (ohne Agio): 16,0 Millionen Euro
Mindestzeichnungssumme: 10.000 Euro
Agio: 5 Prozent
Laufzeit: 10 Jahre (Planung)

BaFin-Gestattung: Ja
Leistungsbilanz: Ja
Mittelverwendungskontrolle: RK revisionskontor gmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Nürnberg
Sensitivitätsanalyse: Nein
Haftsumme: 1 Prozent der Kommanditeinlage (Außenverhältnis), 100 Prozent (Innenverhältnis)
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