Anleihen / AIF, ECOanlagecheck

ECOanlagecheck: Geschlossener Windfonds „DIREKT INVEST POLEN 8“ von elbfonds Capital – Windenergieanlagen in Polen


Obwohl Polen von der Fläche her nicht wesentlich kleiner ist als Deutschland, hat die Windenergie bei unserem östlichen Nachbarn noch viel Potenzial: Die installierte Windkraftleistung in Polen betrug Ende 2011 rund 1.600 Megawatt (MW). Zum Vergleich: In Deutschland waren es Ende 2011 29.000 MW. Aber seit 2007 hat sich die Windenergie-Kapazität in Polen immerhin verdreifacht. Wegen der langen Küstenlinie (über 500 Kilometer) und des überwiegend flachen Geländes bieten sich in Polen viele gute geografische Bedingungen für die Windkraft. Viele geeignete, unbebaute Standorte sind vorhanden. Die Windverhältnisse gelten als gleichmäßig gut und turbulenzarm.

Die Fondsgesellschaft nutzt dieses Wachstumspotenzial und investiert in Windkraftanlagen in Polen. Laut Prospekt soll der Kauf eines Windparks in der Regel mittelbar erfolgen, indem der Fonds die polnische Gesellschaft erwirbt, die den Windpark baut oder die Projektrechte hält. Nach Aussagen der Anbieterin, der elbfonds Capital GmbH, ergibt sich zu den drei prospektierten On-Shore-Windparks folgender Status (18.10.2012): Zwei der prospektieren Windparks sind vorvertraglich gesichert (Vorkaufsrecht der Beteiligungsgesellschaft bis Ende 2012), zu einem geplanten Projekt steht die Beteiligungsgesellschaft in Verhandlungen mit dem Verkäufer. Weitere Projekte sind in Prüfung. Externer Mittelverwendungskontrolleur ist die Donner & Reuschel Treuhand-Gesellschaft, eine Tochter der Donner & Reuschel Privatbank, deren Aktionärin die Signal Iduna Versicherungsgruppe ist. Sie überwacht die Einhaltung der Investitionskriterien des Fonds.

Alle drei prospektierten Windparks sind laut Aussagen der Anbieterin (Stand: 18.10.2012) bereits baureif, eine Netzanschlusszusage wird in Kürze erwartet.

Die Anlagen des im Verkaufsprospekt ausgewiesenen Windparks 1 sollen laut Anbieterin im 4. Quartal 2013 ans Netz gehen. Die dafür zu Grunde gelegte Einspeisevergütung ist der Tarif nach dem neuen polnischen Erneuerbaren Energiegesetz für Inbetriebnahmen ab einschließlich 2013. Die polnische Regierung hat das neue Gesetz am 4. Oktober 2012 beschlossen. Nun muss das polnische Parlament darüber abstimmen.

Fondsinitiatorin und Leistungsbilanz

Der Fonds DIREKT INVEST POLEN 8Windenergie Portfolio Fonds ist das zweite Beteiligungsangebot der 2010 gegründeten Anbieterin elbfonds Capital GmbH aus Hamburg. Die elbfonds Capital GmbH gehört zur seit 2006 tätigen elbfonds Gruppe, die bislang fünf Projektentwicklungsfonds im Bereich Handelsimmobilien in Polen aufgelegt und gut 250 Millionen Euro in Polen investiert hat (Stand: Juni 2012). Die elbfonds Gruppe beschäftigt rund 60 Mitarbeiter an den Standorten Hamburg und Warschau. Eine Leistungsbilanz wurde von der Anbieterin Mitte November 2012 vorgelegt.

Die elbfonds Capital GmbH hat bislang einen Fonds angeboten, der polnische
Handelsimmobilien über mehr als zehn Jahre halten sollte. Laut Anbieterin bevorzugten die Anleger die gleichzeitig angebotenen elbfonds-Projektentwicklungsfonds mit kurzer Laufzeit. Daher wurde dieser Handelsimmobilienfonds gestoppt und rückabgewickelt. Laut Prospekt haben die Anleger ihre Einlage mit einer immerhin sechsprozentigen Verzinsung zurück erhalten.

Eigenkapitalhöhe und Platzierungsgarantie

Gesamtfinanzierungsvolumen (inkl. Agio): 37,95 Millionen Euro Eigenkapitalvolumen (ohne Agio): 15,0 Millionen Euro (39,5 Prozent)
Platzierungsgarantie: Nein
Agio: 0,45 Millionen Euro (1,2 Prozent)
Fremdkapitalvolumen: 22,5 Millionen Euro (59,3 Prozent)

Die Fremdkapitalaufnahme soll auf Ebene der polnischen Objektgesellschaften in polnischen Z?oty erfolgen. Finanzierungszusagen liegen laut Prospekt noch nicht vor. Die Anbieterin kalkuliert für die Prognoserechnung durchgängig realistisch-konservativ mit einem Darlehenszinssatz von acht Prozent pro Jahr.

Fondsnebenkosten
(in Prozent des Eigenkapitalvolumens ohne Agio)

Agio: 3,0 Prozent
Eigenkapitalvermittlung (ohne Agio): 10,0 Prozent Konzeption: 3,5 Prozent
Prospekterstellung und Marketing: 3,5 Prozent
Ankaufsberatung: 0,5 Prozent
Fremdkapitalvermittlung: 1,1 Prozent
Gesamtweichkosten: 21,6 Prozent

Die Gesamtweichkosten liegen leicht über dem Durchschnittsbereich der von ECOreporter.de in den letzten 18 Monaten analysierten Windfonds, bewegen sich aber noch in einem marktüblichen Bereich.

Laufende Kosten

Wartung und Instandhaltung (Prognose, Durchschnitt pro Jahr): ca. 26.900 Euro/MW Kaufmännische Betriebsführung (Prognose, erstes Jahr): ca. 2.500 Euro/MW
Technische Betriebsführung (Prognose, erstes Jahr): ca. 2.500 Euro/MW
Pacht (Prognose, erstes Jahr): ca. 5.000 Euro/MW
Fondsgeschäftsführung und Anlegerbetreuung (Prognose, erstes Jahr): 7.400 Euro/MW Kostensteigerung (Kalkulation, pro Jahr,): 2,5 Prozent

Die Ausgaben für Wartung und Instandhaltung sind mit umgerechnet 1,1 Eurocent je kWh (Kilowattstunde) Windstrom marktüblich kalkuliert. Nach Angaben der Anbieterin will sie die marktüblichen Vollwartungs- und Serviceverträge (Laufzeit ca. 15 Jahre) mit dem jeweiligen Anlagenhersteller abschließen. Sie garantieren u. a. eine technische Verfügbarkeit der jeweiligen Windkraftanlage von mindestens 95 Prozent. Im Zuge des Projektankaufes werde eine unabhängige rechtliche Due Diligence durchgeführt. Der polnische Windenergie-Projektentwickler w4e solle zudem eine technische Due Diligence durchführen, die auf langlaufenden – mindestens zwölf Monate – Windmessungen in 60 bis 80 Metern Höhe basiere. Diese „Echtdaten“ seien dann die Grundlage für die jeweiligen Windgutachten.

Die mit einer polnischen elbfonds-Gesellschaft vereinbarten Vergütungen für die technische und kaufmännische Betriebsführung sind abhängig vom jährlichen Stromertrag. Beide Vergütungen sind – im Vergleich zum deutschen Markt und in Euro gerechnet – relativ niedrig angesetzt. Dagegen liegen die Vergütungen für Fondsgeschäftsführung und Anlegerbetreuung leicht über dem Durchschnitt bei Windfonds.

Laufzeit und Auszahlungen

Laufzeit: 10 Jahre (Prognosezeitraum), erstmalige Kündigungsmöglichkeit zum 31. Dezember
2022 (durch Komplementärin um zweimal ein Jahr verlängerbar); ein vorzeitiger Exit nach circa sieben Jahren ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich.
Gesamtauszahlung (Prospektkalkulation): 194,53 Prozent (inkl. 103 Prozent
Kapitalrückzahlung)
Auszahlung durch Verkaufserlös (Kalkulation): 75,6 Prozent
Renditeprognose vor Steuern pro Jahr (IRR, Kalkulation): 8,3 Prozent
Einkunftsart: Einkünfte aus GewerbebetriebEinkaufsfaktor (Kalkulation; prognostizierter Gesamtkaufpreis/prognostizierte Stromerlöse erstes Jahr): 5,8
Gesamtfinanzierung (Prospektkalkulation): 1.520 Euro/kW
Einspeisevergütung für den produzierten Windstrom (Prognose für 2013): 44,9 Polnische Z?oty /kWh (entspricht 10,5 Eurocent/kWh bei dem prospektieren Wechselkurs 4,3:1)

In Polen wird Windstrom auf Basis eines Zertifikate-Systems vergütet, das aus zwei Komponenten besteht: dem durchschnittlichen Strompreis des Vorjahres (umgerechnet ca. 4,7 Eurocent/kWh) und dem Zertifikatspreis (umgerechnet ca. 5,7 Eurocent/kWh). Der Zertifikatspreis kann grundsätzlich sinken, wenn die Nachfrage der Unternehmen, die den polnischen Behörden Zertifikate vorlegen müssen, unter dem Angebot liegt, weil beispielsweise viele neue Windparks gebaut werden. Laut Prospekt sieht der von der polnischen Regierung beschlossene Gesetzestext vor, dass das Wirtschaftsministerium bei einem Überangebot per Verordnung die Unternehmen zum Erwerb weiterer Zertifikate verpflichtet, um die Preise nicht verfallen zu lassen. Während der Zertifikatspreis laut Prospekt wahrscheinlich nicht indexiert wird, aber durch einen gesetzlich garantierten Mindestpreis abgesichert wird, wird bei der Strompreiskomponente laut Gesetzentwurf eine jährliche Anpassung an die Entwicklung des Verbraucherpreisindex vorgesehen (Inflationsschutz durch Indexierung). Damit ergeben sich Mehrerlöspotenziale für den Fonds und potenziell steigende Auszahlungen für die Anleger. Die allgemeine Preissteigerung in den letzten zehn Jahren betrug in Polen jeweils über vier Prozent.

Die Einkünfte der polnischen Windpark-Objektgesellschaften unterliegen der polnischen Körperschaftssteuer von derzeit 19 Prozent. Die Treuhänderin bezahlt diese Steuern. Anleger, die sich als Treugeber beteiligen, müssen laut Prospekt daher keine Steuererklärung in Polen abgeben und sind in Deutschland unter Progressionsvorbehalt von der Besteuerung freigestellt.
Wenn die Anleger die prognostizierte Gesamtauszahlung von 194,53 Prozent erhalten haben, stehen der Fondsanbieterin elbfonds Capital GmbH 30 Prozent der darüber hinaus möglichen Auszahlung als Erfolgsbeteiligung zu.

Die noch zu erwerbenden Windparks sollen ca. neun Jahre nach Inbetriebnahme verkauft werden. Der zu erzielende Verkaufspreis wird von der Anbieterin mit 1.000 Euro/kW kalkuliert, das entspricht ungefähr 66 Prozent der prognostizierten Kaufpreise. Laut Prospekt beruht die Preisannahme auf der Auswertung von Verkaufspreisen von acht bis zehn Jahre alten Windkraftanlagen in Deutschland.

Der kalkulierte Einkaufsfaktor (prognostizierter Gesamtkaufpreis/prognostizierte Stromerlöse erstes Jahr) ist mit 5,8 im Vergleich zu Windfonds mit Windparks in Deutschland, deren Einkaufsfaktoren in diesem Jahr nach Auswertung von ECOreporter.de zwischen 8,2 und 9,7 liegen, sehr gering. Der Einkaufsfaktor für polnische Windparks ist geringer, da Investoren das Risiko von Investments in Windparks in Polen als höher einschätzen. Zudem müssen sich die Windenergieanlagen in kürzerer Zeit amortisieren, da das polnische EEG nur auf 15 Jahre ausgelegt ist und nicht wie in Deutschland auf 20 Jahre. Nach Angaben der Anbieterin soll gezielt in kleine und mittlere Windparks investiert werden, die nicht so stark im Fokus institutioneller Investoren stehen, sodass ein preissteigernder Wettbewerb vermieden und damit ein niedriger Einkaufsfaktor erreicht werden soll.

Investitionen

Die Investitionen des Fonds sind noch nicht endgültig bekannt (Stand: 18.10. 2012). Laut Aussagen der Anbieterin sind jedoch zwei der prospektieren Windparks vorvertraglich gesichert (Vorkaufsrecht der Beteiligungsgesellschaft bis Ende 2012). Gemäß der Investitionskriterien darf die Fondsgeschäftsführung sowohl in bestehende Windkraftanlagen investieren, die nicht länger als drei Jahre am Netz sind, als auch in Projektrechte zur Errichtung von Windkraftanlagen, die eine Netzanschlusszusage bereits erhalten haben. Das polnische Unternehmen w4e arbeitet für nationale und internationale Investoren und hat sich auf den gesamten Auswahl-, Planungs- und Errichtungsprozess bis hin zur schlüsselfertigen Erstellung von Windkraftparks bis zu einer Gesamtleistung von 20 Megawatt spezialisiert. Aktuell arbeitet w4e an der Entwicklung von ca. 30 kleineren bis mittleren Windparks in Polen (Stand: September 2012). Das Unternehmen ist Mitglied der polnischen Windakademie und Gutachter für die polnische Umweltbank BOS (Bank Ochrony Srodowiska), die bei der Finanzierung von Klimaschutzprojekten mit der deutschen KfW Bankengruppe zusammenarbeitet. w4e ist Fachpartner der Beteiligungsgesellschaft und kann dem Fonds potenzielle, der Fondstrategie entsprechende Anlageobjekte anbieten. Dazu soll es wiederum nach Angaben der Anbieterin unabhängige Gutachten geben.

Für jeden Windpark, den der Fonds erwerben will, muss laut Investitionskriterien mindestens ein Windgutachten vorliegen. Als Basis hierzu müssen langlaufende Windmessungen am Investitionsstandort über einen Zeitraum von mindestens zwölf Monaten durchgeführt werden. Positiv abweichend von den Angaben im Verkaufsprospekt wird laut aktuellen Aussagen der Anbieterin erst nach Vorliegen von mindestens zwei Windgutachten investiert. Im Gegensatz zum marktüblichen p50-Wert kalkuliert die Anbieterin mit dem konservativen p75-Wert.

Ökologische Wirkung

Mit der prognostizierten Strommenge von 52,8 Millionen kWh (bei einem Eigenkapitalvolumen von 15 Millionen Euro) können bei einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 3.500 kWh rechnerisch rund 15.000 Haushalte jährlich versorgt werden. Im Vergleich zur Stromgewinnung aus konventionellen Kraftwerken werden durch den Betrieb der Windenergieanlagen somit circa 25.000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart.

Polen bietet gute geografische Bedingungen für die Nutzung der Windkraft. Die konkreten Naturschutz-Gegebenheiten vor Ort können nicht beurteilt werden, da die Projekte des Fonds noch nicht endgültig feststehen.

Derzeit werden in Polen noch über 90 Prozent des Stroms aus der Verbrennung von Braun- und Schwarzkohle gewonnen. Der Energiekurs der polnischen Regierung wirkt zwar noch unklar, denn: Einerseits plant sie den Einstieg in die Atomkraft und den Bau von neuen Kohlekraftwerken, für deren Bau sie zudem auf EU-Ebene ein neues Subventionssystem durchsetzen will. Andererseits hat die Regierung  am 4.10. 2012 das neue Erneuerbare Energiegesetz beschlossen.

Erfolgreiche Windenergieprojekte in Polen können daher derzeit als besonders wirksam gelten, um auch in Polen eine (Teil-)Energiewende einzuleiten bzw. fortzuführen.

Risiko

Die geplanten Investitionen des Fonds stehen noch nicht endgültig fest (Stand: 18.10. 2012). Es besteht das übliche Risiko, dass sich Annahmen aus der Prospektkalkulation als zu optimistisch erweisen. Beispielsweise könnten Wartungs-, Fremdfinanzierungs-, Pacht- und Versicherungsverträge nur zu Konditionen abgeschlossen werden, die beim Fonds zu höheren Kosten als geplant führen.

Es gibt kein Investitionskriterium, das – auf Basis einer Wirtschaftlichkeitsberechnung – eine Mindestrentabilität der Windkraftprojekte des Fonds verlangt. Allerdings weist die Fondskalkulation der Anbieterin Ertragsprognosen inklusive jährlicher Auszahlungen auf, was nach Angaben der Anbieterin eine Projektrendite von mindestens 10 Prozent auf Projektebene voraussetzt. Das neue Erneuerbare-Energie-Gesetz für Polen muss noch vom Parlament beschlossen werden, bevor die darin enthaltenen Regelungen gelten. Es besteht ein Währungsrisiko, da Polen nicht der Eurozone angehört.
Der Zinssatz für das von den Objektgesellschaften in Polen aufzunehmende Fremdkapital wird im Prospekt mit acht Prozent kalkuliert. Inklusive der Bankgebühren und Fremdkapitalvermittlungsprovisionen erhöht das Fremdkapital prognosegemäß die Eigenkapitalrendite der Anleger nur geringfügig. Die Fremdfinanzierung belastet den Fonds mit der Pflicht, Zinsen an die Banken zu bezahlen, gibt den Anlegern aber die Sicherheit, dass die Kreditgeber die jeweiligen Projekte prüfen, bevor sie auszahlen.

Die Treuhänderin Elbtreuhand Martius 8 GmbH ist den Angaben nach mit der Fondsanbieterin oder mit einem anderen Unternehmen der elbfonds Gruppe gesellschaftsrechtlich und/oder personell nicht verflochten. Laut Treuhandvertrag übt die Treuhänderin das Stimmrecht der Treugeber nach eigenem pflichtgemäßen Ermessen aus, wenn der Treugeber keine Weisung erteilt hat.

Stärken   
elbfonds Gruppe mit Erfahrung in Polen und Büro vor Ort
Risikostreuung durch Investition in mehrere Standorte
Kooperation mit Fachpartnern vor Ort   

Schwächen
Teilweise Blindpool
Baurisiken
Anbieterin selbst ohne Windkraft-Erfahrung

Chancen   
Steigende Erlöse durch Strompreisindexierung
Steigender Energiebedarf in Polen
Günstige geografische Bedingungen für Windenergie in Polen

Risiken
Gesetzliche Änderungen
Energieertragsschwankungen
Wechselkursschwankungen

Fazit:

Finanziell:


Der Fonds soll sich in Polen an Windkraftanlagen an voraussichtlich drei Standorten beteiligen. Die prospektierten Auszahlungserwartungen sind hoch. Sie basieren auf noch nicht endgültig verabschiedeten Gesetzesvorlagen für die Einspeisevergütung. Die darin genannte Einspeisevergütung liegt etwa einen Cent über dem deutschen Marktpreis für Windstrom, den Windanlagenbetreiber bei freiem Verkauf des Stroms erzielen können. Die marktpreisnahe Vergütung ist ein Sicherheitsfaktor gegenüber Kalkulationen, die auf Vergütungssätzen beruhen, die weit über dem Marktpreis liegen.

Nachhaltigkeit

Windenergie in Polen ist die dort nachhaltigste Form der Energieerzeugung.

ECOreporter.de-Empfehlung

Ein nachhaltiges Angebot für unternehmerisch denkende Anleger, welche die großen Chancen und guten Voraussetzungen der Windenergie in Polen nutzen wollen. Da die Windanlagen-Preise in Deutschland derzeit kräftig anziehen, kann eine Windkraft-Investition in unserem Nachbarland Chancen für eine attraktivere Rendite bieten. Dem gegenüber stehen die Risiken einer Investition in einen noch nicht komplett feststehendem Kraftwerkspark im EU-Ausland.

Per Mausklickgelangen Sie zu einer PDF-Version dieses ECOanlagechecks.

Basisdaten

Anbieterin und Prospektverantwortliche: elbfonds Capital GmbH, Hamburg Fondsgesellschaft (Emittentin): DIREKT INVEST POLEN 8 Windenergie Portfolio Fonds GmbH & Co. KG, Hamburg
Komplementärin: elbfonds Capital Verwaltung GmbH, Hamburg
Treuhänderin: Elbtreuhand Martius 8 GmbH, Hamburg
Beteiligungsform: Treugeber
Fondswährung: Euro
Gesamtfinanzierungsvolumen (inkl. Agio): 37,95 Millionen Euro
Eigenkapitalvolumen (ohne Agio): 15,0 Millionen Euro
Mindestzeichnungssumme: 10.000 Euro
Agio: 3 Prozent
Laufzeit: 10 Jahre (Prognosezeitraum), erstmalige Kündigungsmöglichkeit zum 31. Dezember 2022; vorzeitiger Exit bereits nach sieben Jahren unter bestimmten Voraussetzungen möglich
BaFin-Gestattung: Ja
Leistungsbilanz: Ja
IDW-Prospektprüfungsbericht: Ja
Mittelverwendungskontrolle: Donner & Reuschel Treuhand-Gesellschaft mbH & Co. KG,
Hamburg
Sensitivitätsanalyse: Ja
Haftsumme: 10 Prozent der Kommanditeinlage (Außenverhältnis), 100 Prozent
(Innenverhältnis)
Aktuell, seriös und kostenlos: Der ECOreporter-Newsletter. Seit 1999.
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x