Der Oberpfälzer Windfonds investiert in Windräder auf deutschem Boden. / Quelle: Unternehmen

01.03.13 ECOanlagecheck

ECOanlagecheck: Oberpfälzer Windfonds der Windpower GmbH


Der Oberpfälzer Windfonds hat bislang acht Minderheitsbeteiligungen an acht Betriebsgesellschaften erworben, die jeweils eine Windenergieanlage betreiben. Vier der Anlagen stehen im Windpark Berching und sind seit Oktober 2012 vollständig im Betrieb. Die Windenergieanlagen stammen vom deutschen Hersteller Repower Systems und haben  eine Nennleistung von jeweils 3,2 Megawatt. Der Oberfälzer Windfonds beteiligt sich nach Angaben der Fondsgeschäftsführung  mit insgesamt 1,6 Millionen Euro an dem Windpark Berching und 3,4 Millionen Euro an weiteren vier Anlagen im Gemeindegebiet Pilsach und bei der Stadt Velburg. Somit sind 50 Prozent des geplanten Eigenkapitalvolumens des Fonds von zehn Millionen Euro investiert.

Fondsinitiatorin und Leistungsbilanz

Anbieterin und Initiatorin des Oberpfälzer Windfonds ist die Windpower GmbH aus Regensburg, die 1995 gegründet wurde. Das Unternehmen hat 21 Windenergieanlagen projektiert und in Betrieb genommen (Stand: Dezember 2012). Laut Windpower GmbH wurden die Anlagen von mehr als 2000 Privatpersonen aus Bayern finanziert.

Eine Leistungsbilanz hat die Windpower GmbH nicht veröffentlicht. Das Unternehmen betreut nach eigenen Angaben als Komplementärin sowie Geschäftsführerin mehrere Kommanditgesellschaften. Nach Aussage der Anbieterin konnten alle Gesellschaften ihren Fremdkapitaldienst immer planmäßig bedienen.

Eigenkapitalhöhe und Platzierungsgarantie

Gesamtfinanzierungsvolumen: 37,25 Millionen Euro
Eigenkapitalvolumen: 10,0 Millionen Euro (26,8 Prozent)
Platzierungsgarantie: Nein
Agio: 0,5 Millionen Euro (1,4 Prozent)
Fremdkapitalvolumen: 26,75 Millionen Euro (71,8 Prozent)

Das Gesamtfinanzierungsvolumen hat ECOreporter.de auf Basis der bekannten Investition in den Windpark Berching hochgerechnet. Der Platzierungsstand beträgt nach Angaben der Anbieterin 5,7 Millionen Euro (Stand: 1. Februar 2013).
Fremdkapital wird planmäßig auf Ebene der einzelnen Windpark-Betriebsgesellschaften aufgenommen. Die Anbieterin kalkuliert mit einem jährlichen Darlehenszins von 3,0 Prozent für die gesamte Darlehenslaufzeit von 17 Jahren. Für den Windpark Berching konnte nach Angaben der Anbieterin ein jährlicher Zinssatz von 2,2 Prozent für die ersten zehn Jahre der Darlehenslaufzeit erreicht werden.

Fondsnebenkosten
(in Prozent des Eigenkapitalvolumens ohne Agio)

Agio: 5,0 Prozent
Eigenkapitalvermittlung und Vertrieb (ohne Agio): 4,0 Prozent
Prospekterstellung und Druck: 0,9 Prozent
Werbung und Marketing: 0,6 Prozent
Gründung und Konzeption: 0,5 Prozent
Gesamtweichkosten ohne Agio: 6,0 Prozent

Die Gesamtweichkosten sind geringer als die Summe der Einzelpositionen, da das Agio laut Prospekt für Investitionen in Windenergieanlagen verwendet wird. Bei allen Fondsnebenkosten-Positionen handelt es sich laut Prospekt um Fixkosten, die unabhängig von der Höhe des tatsächlich eingeworbenen Eigenkapitals sind.

Bei der Investition in die Betriebsgesellschaften fallen zusätzliche Weichkosten an, die mit 4,5 Prozent des in den Windpark Berching investierten Eigenkapitals angegeben werden. Laut Prospektkalkulation erstattet die Windpower GmbH davon 4,0 Prozent an den Fonds zurück. Dies gilt aber nicht für den Anteil, der durch externe Vermittler eingeworben wird. Bisher beträgt dieser Anteil nach Angaben der Anbieterin null Euro. Die Weichkostenquote ist insgesamt niedrig.

Laufende Kosten

Wartung und Instandhaltung (pro Jahr, Prognose): 39.000 Euro/MW
Technische Betriebsführung (erstes Jahr, Prognose): 6.900 Euro/MW
Kaufmännische Betriebsführung (erstes Jahr, Prognose): 10.000 Euro/MW
Fondsgeschäftsführung (inkl. Anlegerbetreuung, erstes Jahr): 1.000 Euro/MW
Pacht (erstes Jahr): 9.800 Euro/MW
Kostensteigerung (pro Jahr; Kalkulation): 2,5 Prozent

Die Berechnung der laufenden Kosten auf Ebene der Betriebsgesellschaften erfolgte auf Basis der im Prospekt abgedruckten Wirtschaftlichkeitsberechnung für den Windpark Berching, da detaillierte Informationen zu anderen Projekten des Fonds aufgrund der Blindpool-Konzeption noch nicht vorliegen. Die prognostizierten laufenden Kosten für die technische und kaufmännische Betriebsführung je MW durch die Windpower GmbH als auch die vertraglich vereinbarten Vergütungen für Wartung und Instandhaltung liegen teilweise deutlich über dem durchschnittlichen Kosten- bzw. Vergütungsniveau, das ECOreporter.de auf Grundlage der in den letzten zwölf Monaten analysierten Windfonds ermittelt hat. Laut Aussage der Windpower GmbH haben sich die Kosten für die technische und kaufmännische Betriebsführung je MW für die Windenergieanlagen Pilsach und Velburg um 30 bis 50 Prozent im Vergleich zum Windpark Berching reduziert.

Die Wartung und Instandhaltung des Windparks Berching übernimmt in den ersten 15 Jahren zzgl. Verlängerungsoption um fünf Jahre der Anlagenhersteller Repower Systems SE im Rahmen eines Vollwartungsvertrages. Ein Vorteil hinsichtlich der Kalkulationssicherheit besteht darin, dass der Vollwartungsvertrag ebenso wie die Betriebsführungskosten nach Angaben der Anbieterin inflationsfixiert sind und zudem letztere ertragsabhängig berechnet werden.

Laufzeit und Ausschüttungen

Laufzeit: unbefristet, 26 Jahre (Prognosezeitraum), erstmalige ordentliche Kündigungsmöglichkeit zum 31. Dezember2028, Beendigung der Gesellschaft erfordert Gesellschafterbeschluss mit 75 Prozent-Mehrheit
Gesamtausschüttung (Prospektkalkulation): 273 Prozent (inkl. 105 Prozent Kapitalrückzahlung)
Ausschüttung durch Verkaufserlös (Kalkulation): 0 Prozent
Renditeprognose vor Steuern pro Jahr (IRR, ECOreporter.de-Kalkulation): 6,2 Prozent
Einkunftsart: Einkünfte aus Gewerbebetrieb
Einkaufsfaktor (Gesamtkaufpreis/prognostizierte Stromerlöse erstes Jahr): 9,1
Gesamtfinanzierung: 2.270 Euro/kW
Einspeisevergütung für den produzierten Windstrom: 9,41 Eurocent/kWh (Windpark Berching); 9,27 Eurocent/kWh (derzeitiger Tarif für Windparks aus 2013)

Die Kennzahlen Einkaufsfaktor und Gesamtfinanzierung beruhen auf den Prospekt-Angaben zum Windpark Berching, der ersten Investition des Fonds. Der für den Windpark Berching prognostizierte Ertragswert ist für bayerische Windverhältnisse mit 2.600 kWh/kW – auch aufgrund der Nabenhöhe von 143 Metern – außergewöhnlich hoch, so dass der Einkaufsfaktor (Euro/kW) noch im marktüblichem Bereich liegt.

Der Fonds zahlt für die Windparks zunächst nur einen vorläufigen Kaufpreis. Der endgültige Kaufpreis wird laut Prospekt „nach den ersten Betriebsjahren“ einer Anlage ermittelt, indem „ein unabhängiger Gutachter die Ertragsannahmen der ursprünglichen Ertragsberechnung prüft und auf Basis der tatsächlichen Betriebsdaten die endgültige Leistungsfähigkeit des Standortes ermittelt“. Das genaue Prozedere der im Prospekt als „Fair Invest Garantie“ bezeichneten Leistungsfähigkeitsberechnung-Methode wird im Prospekt nicht erläutert. Nach Aussage der Anbieterin erfolgt die Prüfung nach drei Betriebsjahren von einem unabhängigen Sachverständigen und wird von einem Wirtschaftsprüfer gegengeprüft. Dabei werden vergleichbare Anlagen in der Umgebung des Standortes sowie das langjährige Windgeschehen mit berücksichtigt.

Sollte die Ertragskraft eines Standortes über der Gutachterannahme liegen, so steigt der Kaufpreis für die jeweilige Windenergieanlage linear an. In diesem Fall würde die Betriebsgesellschaft dann laut Prospekt zusätzliches Eigen- und Fremdkapital einwerben. Entsprechend soll der Fonds bei einer niedrigeren Ertragskraft als prognostiziert eine anteilige Erstattung des Kaufpreises vom Generalunternehmer erhalten.

Technik und Erträge

Der Fonds hat zunächst in vier Windenergieanlagen des 2012 fertig gestellten Windparks Berching investiert. Zudem hat sich der Fonds an vier weiteren Windenergieanlagen in der Oberpfalz beteiligt. Bei allen acht Anlagen handelt es sich um Windkraftanlagen des Typs REpower 3.2M114 mit einer Nennleistung von jeweils 3,2 Megawatt und einer Nabenhöhe von 143 Metern. Der Prototyp der REpower 3.2M114 stammt aus dem Winter 2011. Nach Angaben des Anlagenherstellers kann mit der Repower 3.2M114 ab einer Nabenhöhe von 100 Metern der Energieertrag um bis zu einen Prozent je Höhenmeter gesteigert werden. Bei der vorliegenden Nabenhöhe von 143 Metern ergäbe sich somit ein Mehrertrag von bis zu 43 Prozent im Vergleich zu einer Repower 3.2M114 mit einer Nabenhöhe von „nur“ 100 Metern.
Dr. J. Guttenberger (Wind & Regen - Büro für technische Meteorologie) aus Velburg hat für den Windpark Berching ein Ertragsgutachten erstellt. Für die Prognoserechnung wurde ein Sicherheitsabschlag von insgesamt fünf Prozent vorgenommen. Sowohl Anzahl der Gutachten als auch die Höhe des Sicherheitsabschlages sind gering. Das daraus resultierende Risiko wird nach Aussage der Anbieterin dadurch abgemildert, dass der vorsichtigere p75-Wert bei der Ertragsberechnung verwendet wurde und die „Fair Invest Garantie“ gilt. Für die Folgeprojekte werden nach Angaben der Anbieterin Zweitgutachten eingeholt. Aufgrund der eigenen Altanlagen in der Region kann die Windpower GmbH für die Berechnung der Gutachten eine eigene umfangreiche Datengrundlage zur Verfügung stellen. Ein drittes Gutachten folge zudem im Rahmen der Fair Invest Garantie auf der Basis tatsächlicher Betriebsdaten.
Im Rahmen der Fair Invest Garantie wird der Kaufpreis für den Windpark reduziert, wenn sich nach drei Betriebsjahren herausstellen sollte, dass die Ertragsprognose zu optimistisch war. Die Auswirkungen für die Anleger laut Prospekt: Bei einem Minderenergieertrag von zehn Prozent verringert sich die Rendite laut Sensitivitätsanalyse aufgrund der Fair Invest Garantie nur von 7,0 Prozent auf 6,0 Prozent (ohne Fair Invest Garantie auf 4,2 Prozent). Angesichts der Fair Invest Garantie kann es als hinnehmbar ausgelegt werden, dass ein Sicherheitsabschlag von insgesamt nur fünf Prozent vorgenommen wird.

Ökologische Wirkung

Die Investitionen des Fonds sind teilweise noch nicht bekannt bzw. die Anbieterin konnte ECOreporter.de keine Detailinformationen liefern, so dass die ökologische Wirkung insbesondere am Standort der Windenergieanlagen noch nicht abschließend beurteilt werden kann. Wenn die Ertragsprognose für den Windpark Berching auf den gesamten Fonds hochgerechnet wird, können die Anlagen des Fonds bei Vollplatzierung eine Strommenge von ungefähr 40 Millionen kWh pro Jahr erzeugen. Bei einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 3.500 kWh können somit rechnerisch rund 11.400 Haushalte jährlich versorgt werden. Im Vergleich zur Stromgewinnung aus konventionellen Kraftwerken werden durch den Betrieb der Windkraftanlagen somit circa 23.000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart.
Die energetische Amortisationszeit der Windenergieanlagen des Windparks Berching liegt bei ungefähr zehn Monaten. In dieser Zeit erzeugen die Windkraftanlagen die Energiemenge, die bei Herstellung, Transport und Wartung der Anlagen verbraucht werden.
Der Oberpfälzer Windfonds investiert in Bayern, das nur rund drei Prozent der in Deutschland insgesamt installierten Windenergieleistung auf sich vereint. Volkswirtschaftlich und ökologisch ist der Ausbau in Bayern sinnvoll, da die Industrie in Süddeutschland viel Strom verbraucht. Es ist einfacher, den Strom in Süddeutschland zu erzeugen, als ihn über neue Stromtrassen aus Norddeutschland zu transportieren.

Risiko

Derzeit hat der Fonds rund 50 Prozent des geplanten Fondsvolumens in Windparks investiert, so dass noch ein Blindpool-Risiko besteht. Dementsprechend sind auch projektbezogenen Verträge (z B. Kauf, Betriebsführung, Fremdfinanzierung) teilweise noch nicht geschlossen (Stand: 1. Februar 2013). Nach Aussage der Anbieterin erwirbt der Fonds nur genehmigte Windkraftprojekte und übernimmt die Windparks schlüsselfertig vom Generalunternehmer. Allerdings gibt es im Prospekt keine Investitionskriterien. Laut Prospekt „stehen diese noch nicht fest“. Daher gibt es beispielsweise auch kein Renditekriterium, so dass es insofern möglich ist, dass der Fonds überteuerte Windparks erwirbt, die nicht rentabel zu betreiben sind. Laut Aussage der Emittentin orientieren sich alle Beteiligungen des Fonds an der Rentabilität des im Prospekt angeführten Beispiels für die Beteiligung an dem Windpark Berching.

Das Fehlen von Investitionskriterien ist von besonderer Bedeutung, da Interessenkonflikte möglich sind. So übernimmt die Fondanbieterin Windpower GmbH nicht nur die Fondsgeschäftsführung und die Betriebsführung des Windparks, sondern sie ist zusammen mit dem Bauunternehmen Max Bögl Gesellschafter der Max Bögl Windpower GmbH, die als Generalunternehmerin z. B. den Windpark Berching errichtet hat. Die Generalunternehmerin ist zudem im Rahmen der Fair Invest Garantie – abhängig vom Prüfungsergebnis – zu Ausgleichszahlungen an den Fonds verpflichtet oder zur Kapitalerhöhung berechtigt. Die Max Bögl-Gruppe, die auch die Hybridtürme für die Windkraftanlagen des Fonds herstellt, hat ebenfalls einen Windfonds initiiert (per Opens external link in new windowMausklick gelangen Sie zu einem ECOanlagecheck, der dieses Angebot analysiert), der voraussichtlich ebenfalls in den Windpark Berching investiert. Zu berücksichtigen ist, dass der Oberpfälzer Windfonds an den vier Betriebsgesellschaften des Windparks Berching jeweils eine Minderheitsbeteiligung hält und somit in der Gesellschafterversammlung überstimmt werden kann. Diese Betriebs-Kommanditgesellschaften bestehen nach Angaben der Anbieterin jeweils aus bis zu 20 natürlichen und juristischen Personen. Die Interessen der Anleger auf der Betriebsebene seien denen der Fondsanlegern ähnlich, so dass eine zusätzliche Interessenwahrung gegenüber der Geschäftsführerin Windpower GmbH auf dieser Ebene gegeben sei.

Falls die Inbetriebnahme von Windenergieanlagen des Fonds erst im August 2013 oder später erfolgen sollte, kann nicht ausgeschlossen werden, dass bei einer Umsetzung der vom Bundesumweltminister Ende Januar geäußerten Pläne die Windenergieanlagen keine oder eine niedrigere Einspeisevergütung als kalkuliert erhalten. Unabhängig von der politischen und rechtlichen Umsetz- und Durchsetzungsbarkeit der Pläne ist bereits eine Verunsicherung bei Marktteilnehmern eingetreten, so dass es beispielsweise möglich ist, dass noch laufende oder zukünftige Verhandlungen mit Banken über eine Fremdfinanzierung der Windenergieprojekte des Fonds erschwert sind.

Wenn Treugeber (Anleger) der Treuhänderin für eine Abstimmung keine Weisung erteilen, entscheidet die Treuhänderin laut Treuhandvertrag selbstständig nach pflichtgemäßem Ermessen über ihr Stimmabgabeverhalten. Laut Vertragspassus habe in diesem Fall bei einem Widerspruch zwischen den Interessen der Treugeber und den Interessen der Fondsgesellschaft das Gesamtinteresse der Fondsgesellschaft Vorrang. Ungewöhnlich ist, dass es den Treugeber laut Treuhandvertrag verboten ist, an den Gesellschafterversammlungen der Fondsgesellschaft selbst teilzunehmen.

Stärken                    
Risikostreuung über mehrere Windkraftprojekte
Fondsinitiator und Generalunternehmer in Region verwurzelt
Niedrige Weichkostenquote

Schwächen
Semi-Blindpool ohne Investitionskriterien im Prospekt
Interessenkonflikte
Bauherrenrisiko
Informationsgehalt des Prospektes unterdurchschnittlich

Chancen
Auf mittel- bis langfristige Sicht Mehrerlöse durch Stromverkauf auf dem freien Markt

Risiken
Energieertragsschwankungen
Änderungen bei der EEG-Vergütung

Fazit:

Finanziell


Der Fonds investiert in mehrere leistungsstarke Windkraftanlagen in Bayern, die derzeit für die Hälfte des zu investierenden Kapitals noch nicht feststehen, so dass ein Semi-Blindpool-Risiko besteht. Die Kaufpreisermittlung, die Ertragskalkulation und die Prognose-Laufzeit weichen von der Norm bei Windfonds ab, so dass ein beurteilender Vergleich des Fonds mit anderen Wind-Beteiligungsangeboten erschwert ist. Die Weichkostenquote ist gering, während die laufenden Vergütungen für die Betriebsführung für einen Windpark relativ hoch angesetzt sind.

Nachhaltigkeit

Die Windkraft bietet auch in Bayern eine sehr nachhaltige Form der Energieerzeugung – sowohl im ökologischen wie im volkswirtschaftlichen Sinne.

ECOreporter.de-Empfehlung

Der Fonds ist vorrangig für Anleger geeignet, die bei vorherigen Projekten der Anbieterin bereits positive Erfahrungen gemacht haben oder die als Bürger aus Bayern bei der Anlagenentscheidung den regionalen Aspekt stärker gewichten wollen.

Basisdaten

Anbieterin, Prospektverantwortliche, Fondsgeschäftsführerin und Komplementärin der Emittentin: windpower GmbH, Regensburg
Fondsgesellschaft (Emittentin): Windkraft Oberpfälzer Jura GmbH & Co. KG, Regensburg
Treuhänderin: Consilia GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Passau
Beteiligungsform: Treugeber, Umwandlung in Direktkommanditist grundsätzlich möglich

Fondswährung: Euro
Gesamtfinanzierungsvolumen:  37,25 Millionen Euro
Eigenkapitalvolumen (ohne Agio): 10,0 Millionen Euro
Mindestzeichnungssumme: 3.000 Euro
Agio: 5 Prozent
Laufzeit: 26 Jahre (Prognosezeitraum), erstmalige Kündigungsmöglichkeit zum 31. Dezember 2028

BaFin-Gestattung: Ja
Leistungsbilanz: Nein
IDW-Prospektprüfungsbericht: Nein
Mittelverwendungskontrolle: Nein
Sensitivitätsanalyse: Ja
Haftsumme: 100 Prozent der Kommanditeinlage (Außenverhältnis), 100 Prozent (Innenverhältnis)
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