18.04.18 Nachhaltige Aktien

Edisun Power Gruppe zahlt erstmals Dividende

Der Schweizer Solarstromproduzent Edisun Power Gruppe hat 2017 ein Umsatzwachstum von 16 Prozent auf 9,52 Millionen Schweizer Franken (CHF) erzielt. Auch der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte zu, um 18 Prozent auf 6,94 Millionen CHF. Zudem will Edisun Power erstmals eine Dividende in Höhe von 0,60 CHF je Aktie ausschütten. Lesen Sie dazu die Mitteilung des Unternehmens aus Zürich im Wortlaut. 

Edisun Power Group: ISIN CH0024736404 / WKN A0KFH3

 

Die untenstehende Meldung ist eine Original-Meldung des Unternehmens. Sie ist nicht von der ECOreporter.de-Redaktion bearbeitet. Die presserechtliche Verantwortlichkeit liegt bei dem meldenden Unternehmen.

Herausragendes Geschäftsjahr der Edisun Power Gruppe

- Umsatzwachstum von 16% auf CHF 9.52 Mio.

- Steigerung des EBITDA um 18% auf CHF 6.94 Mio.

- Steigerung des Reingewinns um 62% auf CHF 1.55 Mio.

- Erstmalige Dividende aus Kapitaleinlagereserven von CHF 0.60/Aktie beantragt

Die Edisun Power Gruppe ist mit ihrer Wachstumsstrategie auf Erfolgskurs. Dank akquisitions- und wetterbedingtem Umsatzwachstum sowie diszipliniertem Kostenmanagement konnte das Geschäftsjahr 2017 mit einem Rekordergebnis abgeschlossen werden.

Wachstum dank Akquisition

Der Stromertrag erhöhte sich um 19% auf CHF 9.45 Mio. (2016: CHF 7.97 Mio.). In Lokalwährung betrug das Wachstum 18%. Neben dem Währungseffekt trugen die per Ende 2016 akquirierte 2.3 MW-Anlage Condado bei Huelva (+11%) sowie die besseren Wetterverhältnisse (+5%) zum Wachstum bei. Die Ende 2017 erworbenen Anlagen in Leipzig (3.6 MW) und bei Ravenna (1 MW) wurden per 31.12.2017 konsolidiert und hatten noch keine Auswirkung auf die Erfolgsrechnung.

Schließlich erhöhten die gestiegenen Marktpreise in Spanien den Stromertrag im Vergleich zum Vorjahr um 2%. Außer in Spanien und Italien ist der Stromertrag jedoch nicht von den volatilen Marktpreisen für elektrische Energie abhängig.

Die übrigen Erträge reduzierten sich auf TCHF 70 (2016: TCHF 266), da im Vergleich zum Vorjahr keine relevanten außerordentlichen Erträge angefallen sind. Insgesamt erzielte die Gruppe im Berichtsjahr somit einen um 16% erhöhten Gesamtertrag von CHF 9.52 Mio. (2016: CHF 8.23 Mio.).

Rekordergebnis dank Kostendisziplin und tiefen Finanzierungskosten

Die akquisitionsbedingt gestiegenen operativen Kosten erhöhten sich dank diszipliniertem Kostenmanagement unterproportional, so dass sich das EBITDA um 18% auf CHF 6.94 Mio. verbesserte (2016: CHF 5.87 Mio.). Die Abschreibungen stiegen durch die neue Anlage Condado um 10% auf CHF 3.33 Mio. (2016: CHF 3.01 Mio.).

Die Finanzierungskosten erhöhten sich trotz des zusätzlichen Finanzierungsaufwands für die Anlage um nur 1% auf CHF 2.05 Mio. (2016: CHF 2.03 Mio.), was den in den letzten Jahren durchgeführten Refinanzierungen zu verdanken ist. Unter dem Strich resultierte somit eine Steigerung des Reingewinns um 62% auf CHF 1.55 Mio. (2016: CHF 0.96 Mio.).

Temporäre Aufblähung der Bilanz

Per Reporting-Stichtag vom 31.12.2017 enthielt die konsolidierte Bilanz sowohl die sich buchhalterisch noch im Bau befindliche Anlage Requena als auch die per Ende Jahr bereits ausbezahlte Finanzierung der Anlage über CHF 18 Mio. Die Anlage war Ende 2017 fertiggestellt. Sie wurde am 5. März 2018 ans Netz angeschlossen und erhält ab der Eintragung im entsprechenden Register (15. März 2018) die zugesagten Einspeisevergütungen. Am 28. März wurden sämtliche Schlusszahlungen getätigt, so dass per Ende März die Bilanz um ca. CHF 18 Mio. verkürzt wird.

Dank dem erfreulichen Resultat, positiven Währungseffekten und der im September durchgeführten Kapitalerhöhung über CHF 5.1 Mio. ergibt sich per Ende Jahr eine bereinigte konsolidierte Eigenkapitalquote von 19% (2016: 14%).

Anträge an die Generalversammlung

Das gute, nachhaltige Ergebnis erlaubt zum ersten Mal eine Ausschüttung an die Aktionäre. Der Verwaltungsrat beantragt deshalb der Generalversammlung vom 18. Mai 2018 eine Dividende von CHF 0.60/Aktie in Form einer Ausschüttung aus Kapitaleinlagereserven, die für Privatpersonen mit Wohnsitz in der Schweiz in der Regel steuerfrei ist.

Um sämtliche Wachstumsoptionen offen zu halten, beantragt der Verwaltungsrat der Generalversammlung ferner genehmigtes Kapital im Umfang von CHF 7.5 Mio. zu schaffen.

Im Übrigen schlägt der Verwaltungsrat vor, Reto Klotz als weiteres Mitglied in den Verwaltungsrat zu wählen.

Positiver Ausblick für das laufende Jahr

Mit den Ende 2017 akquirierten Anlagen in Deutschland und Italien sowie der Mitte März 2018 ans Netz angeschlossenen Anlage Requena in Spanien wird das Wachstum auch in diesem Jahr hoch bleiben. Die Gruppe rechnet beim aktuellen Eurokurs mit einem Nettoresultat von zirka CHF 2.0 Mio.

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