11.07.12 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Ehemaliger Solar-Fabrik-Vorstand ficht Gerichtsurteil an

Der Rechtsstreit des Freiburger Photovoltaik-Unternehmens Solarfabrik mit einem ehemaligen Vorstandsmitglied geht in die nächste Runde. In erster Instanz hatte das Landgericht Freiburg den Beklagten wegen Pflichtverletzung zu 1,6 Millionen Euro Schadenersatz verklagt. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der Ex-Vorstand 2008 wichtige Informationen an seine Vorstandskollegen nicht rechtzeitig weitergegeben hatte, die im Zusammenhang mit einem Darlehen standen, das die Solar-Fabrik AG einem Unternehmen gegeben hatte, das danach Insolvenz anmelden musste. Die Folge aus dieser Insolvenz für die Solar-Fabrik war nach eigenen Angaben eine Abschreibung in Höhe von 6,7 Millionen Euro (ECOreporter.de Opens external link in new windowberichtete).

Gegen das  Schadenersatz-Urteil, das im Juni 2012 gesprochen worden war, hat der Beklagte nun Berufung eingelegt.

Solar-Fabrik AG: ISIN DE0006614712 / WKN 661471

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