27.01.10 Anleihen / AIF

Eisenbahnfonds will zusätzliches Eigenkapital einwerben

Für seinen geschlossenen Eisenbahnfonds wirbt der Hamburger Finanzdienstleister Paribus Capital bei Anlegern Kapital ein. Um das Portfolio des Fonds zu erweitern und weiteren Anlegern den Einstieg zu ermöglichen, sei das Investitionsvolumen nun von 30 Millionen auf 35 Millionen Euro heraufgesetzt worden, meldet der norddeutsche Finanzverwalter. Neben den klassischen Dieselloks würden nun auch Elektroloks für den Güterverkehr gekauft.

Weitere Zukäufe ermöglichen dem Fonds nach Ansicht der Emittentin, von  der aktuell günstigen Einkaufsituation zu profitieren. Dies wirke sich ausgleichend zum Startportfolio aus, das zu einem Drittel kurz vor dem Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise zu entsprechend höheren Preisen angelegt worden sei.
Insgesamt habe der Fonds die Krise gut überstanden, betont Thomas Böcher, Geschäftsführer von Paribus Capital: „Wir haben für das Jahr 2009 eine Auszahlung von acht  Prozent prognostiziert und zahlen exakt diese acht Prozent auch an die Anleger aus.“ Für das Krisenjahr 2009 sei er mit diesem Ergebnis „außerordentlich zufrieden“.

Böcher verweist darauf, dass dem statistischen Bundesamt zufolge die Güterverkehrsleistung in Deutschland bis zum Jahr 2025 um 71 Prozent wachsen wird. Dies seien günstige Voraussetzungen für den Fonds, der bis zum 31. Dezember in mehr als 25 Rangier- und Zubringerlokomotiven investiere, die für den Einsatz an den Umschlagszentren eingesetzt würden.
Anleger können ab 10.000 Euro zuzüglich eines fünfprozentigen Ausgabeaufschlages (Agio) in den Eisenbahnfonds einsteigen. Verwaltet wird der Fonds von der eigens gegründeten Paribus Deutsche Eisenbahn Renditefonds IX GmbH & Co. KG.

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