Ein Elektroauto: Aumann baut Fertigungslinien für E-Fahrzeuge. / Foto: Pixabay

22.02.18 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Elektroauto-Aktie: Aumann wächst 2017 fast 35 Prozent

Starkes Jahr für die Aumann AG: Nach vorläufigen Zahlen für 2017 ist das Unternehmen um 34,8 Prozent gewachsen.

Aumann stellt Spezialmaschinen her und ist ein Zulieferer für die Elektroauto-Industrie. Dieser Bereich wächst und trug rund 29 Prozent zum Umsatz bei. Wie Aumann mitteilte, erreichte das Unternehmen wieder einen Rekordumsatz - diesmal in Höhe von 210,4 Millionen Euro. Den Nordrhein-Westfalen gelang zudem ein Jahresendspurt: Im vierten Quartal 2017 erreichte der Umsatz 70,0 Millionen Euro und lag damit 63,3 Prozent über dem Vorjahresquartal.

Den Auftragseingang im Gesamtjahr steigerte das Technologieunternehmen um 48,5 Prozent auf 282,3 Millionen Euro. Davon entfielen rund 36 Prozent auf das E-Mobility Segment. Enthalten seien auch 43,0 Millionen Euro Auftragsbestand der im Oktober 2017 erstmals konsolidierten USK, hieß es. USK ist ein Spezialist für Automatisierungslösungen (mehr dazu lesen Sie hier).

Gewinn vor Zinsen und Steuern legt leicht zu

Das bereinigte EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) im Gesamtjahr erreichte 21,0 Millionen Euro, was einer EBIT-Marge von 10,0 Prozent entspricht (2016: 10,9 Prozent EBIT-Marge, 18,4 Millionen Euro EBIT).

"Nachdem das EBIT im dritten Quartal 2017 auf Grund von Kapazitätsengpässen 2,8 Millionen Euro betrug, konnte es bereits im vierten Quartal wieder auf 5,9 Millionen Euro gesteigert werden", hieß es dazu. "Insbesondere im Segment E-Mobility konnte im vierten Quartal mit einem EBIT von 1,8 Millionen Euro die Profitabilität wieder spürbar verbessert werden."

Ausblick: Wachstum von 42,6 Prozent angepeilt

Im Geschäftsjahr 2018 plant Aumann den Umsatz auf mehr als 300 Millionen Euro zu steigern, was einem Wachstum von mindestens 42,6 Prozent entspricht. "In Anbetracht des anhaltend dynamischen Wachstums und der fortschreitenden Integration von USK wird das bereinigte EBIT auf 28 bis 31 Millionen Euro prognostiziert", teilte das Unternehmen aus Beelen mit.

Zudem will Aumann seine Kapazität erweitern - sowohl durch Zukäufe als auch aus eigener Kraft. Hierfür stehen dem Unternehmen 106,7 Millionen Euro liquide Mittel zur Verfügung - bei einer Eigenkapitalquote von 55,5 Prozent zum Jahresende 2017. Denn vollständigen Finanzbericht will Aumann am 25. April 2018 veröffentlichen.

Im Xetra-Handel um 12:33 Uhr notiert die Aumann-Aktie bei 70,2 Euro. Das ist ein Minus von 2,2 Prozent gegenüber dem Schlusskurs von Mittwoch. Auf Sicht von drei Monaten notiert die Aktie 1,5 Prozent im Minus. Börsennotiert ist das Unternehmen seit März 2017.

Aumann AG: ISIN DE000A2DAM03 / WKN A2DAM0

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