Die Hesse Newman Capital AG bietet Beteiligungen an als nachhaltig zertifizierten Immobilien an. / Quelle: Unternehmen

  Anleihen / AIF

Emissionshaus Hesse Newman erleidet hohen Jahresverlust

Das Hamburger Emissionshaus Hesse Newman Capital AGhat seine Geschäftszahlen für 2013 veröffentlicht. Darin schlagen sich die Probleme des Unternehmens nieder, über die wir vor drei Wochen ausführlich  berichtet  haben. Hesse Newman hat nachhaltige Immobilienfonds und im vergangenen Jahr auch ein Genussrecht auf den Markt gebracht (hier (Link entfernt)  gelangen Sie zu einem Kurzportrait des Unternehmens). Laut der vorgelegten Bilanz ist der Jahresumsatz gegenüber 2012 von zehn auf 3,9 Millionen Euro abgesackt. Dies sei insbesondere auf im Jahr 2012 erfolgte Finanzierungsvermittlungen und die im Laufe des Geschäftsjahrs 2013 vorgenommene Ausgliederung des Vertriebs in die HHCP Hamburg Capital Partners GmbH zurückzuführen, teilte Hesse Newman dazu mit.

Als weitere betriebliche Aufwendungen führt das Unternehmen Wertberichtigung von Forderungen gegen die HFT Hanseatische Fonds Treuhand GmbH im Umfang von 3,2 Millionen Euro an. Auch der Buchwert der stillen Beteiligung an der HFT Hanseatische Fonds Treuhand GmbH in Höhe von 15,0 Millionen Euro sei vollständig abgeschrieben worden.

Hesse Newman verbuchte einen Jahresfehlbetrag von 13,5 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr noch ein leichtes Plus von 0,1 Millionen Euro erreicht worden war. Das Eigenkapital der Gesellschaft schrumpfte zum 31. Dezember 2013 auf 4,7 Millionen Euro und damit auf weniger als die Hälfte des Grundkapitals von 15,0 Millionen Euro. Der Vorstand hat deswegen für den 15. Mai 2014 eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen müssen. Zum Ausgleich des Bilanzverlusts will er der späteren, für den 16. Juni 2014 geplanten ordentlichen Hauptversammlung vorschlagen, mit Rückwirkung auf den 31. Dezember 2013 das Grundkapital der Gesellschaft auf 4,5 Millionen Euro herabzusetzen. Zur angemessenen Dotierung der Kapitalrücklage soll darüber hinaus eine ordentliche Kapitalherabsetzung auf 2,0 Millionen Euro beschlossen werden.
Aktuell, seriös und kostenlos: Der ECOreporter-Newsletter. Seit 1999.
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x