22.12.10 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Energieanlagenspezialistin Ago AG legt 9-Monatsbilanz 2010 vor

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres erhöhten sich die Umsatzerlöse der Energieanlagenspezialistin Ago AG Energien+Anlagen um 12,8 Prozent auf 36,2 Millionen Euro. Dies geht aus dem aktuellen Zwischenbericht des Unternehmens mit Sitz in Kulmbach hervor. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) sank in den ersten neun Monaten 2010  demnach von  404.000 Euro im Vorjahr auf minus 686.000 Euro. Das Periodenergebnis des Konzerns betrug minus 1,124 Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie betrug minus 0,28 Euro.


Im dritten Quartal 2010 betrug der Umsatz knapp 14 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es 13.841 Millionen Euro. Das EBIT sank von 344.000 um 328.000 auf 16.000 Euro.
 

„Für das Geschäftsjahr 2010 gehen wir weiterhin von einem Umsatzanstieg aus. Nach der am 24. November erfolgten Einigung im Rechtsstreit mit dem Wärmekunden des Biomasseheizkraftwerkes in Alperstedt sind wir zu einer bis zu ¾ Wertberichtigung des Anlagenwertes in Alperstedt gezwungen, die zu einem erheblichen Verlust in 2010 führen wird. Die folgenden Geschäftsjahre bleiben von diesem Einmaleffekt jedoch unberührt. Mit einem Auftragseingang in Höhe von 44,39 Millionen Euro und einem Auftragsbestand von 46,797 Millionen Euro zum 30. September 2010 sowie aktuell einem Auftragseingang deutlich über 60 Millionen Euro insbesondere in Deutschland und Italien sehen wir die Unternehmensentwicklung der AGO AG Energie + Anlagen nach der Einigung in Alperstedt positiv“, so Hans Ulrich Gruber, Vorstandssprecher der Ago AG.


Mit einem Verlust rechnet die  Ago AG Energie + Anlagen allerdings im Geschäftsjahr 2011. Grund ist die Einigung im Rechtsstreit mit einem Wärmekunden und daraus folgende Abschreibungen. Die Folgejahre seien von dem Einmaleffekt nicht betroffen, so das Unternehmen.

Ago AG Energien+Anlagen: ISIN DE000A0LR415 / WKN A0LR41

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