11.11.09 Erneuerbare Energie

Energiekonzern RWE AG baut einen Offshore-Windpark vor der niederländischen Nordseeküste

Der Essener Energiekonzern RWE AG baut einen Offshore-Windpark mit 300 Megawatt (MW) Leistung vor der niederländischen Nordseeküste. Laut einer Meldung der Erneuerbare-Energien-Tochter des Unternehmens, RWE Innogy, hat diese vom niederländischen Ministerium für Verkehr und Wasserbau (Rijkswaterstaat) die endgültige Genehmigung zum Bau des Projekts „Tromp“ erhalten.
Der Windpark soll den Angaben zufolge rund 75 Kilometer vor der Küste von Callantsoog in Noord-Holland errichtet werden. Nach bisherigem Planungsstand sollen für den Windpark Tromp rund 59 Windturbinen installiert werden. Mit dem Bau des Windparks soll nach derzeitigem Planungsstand ab 2013/2014 begonnen werden.
In Belgien ist RWE Innogy laut der Meldung bereits an dem Offshore-Windpark Thornton Bank beteiligt. Rund 30 Kilometer vor Oostende entstehe dort ein auf 300 MW ausgelegter Windpark. In der deutschen Nordsee plant RWE Innogy rund 30 km nördlich von Helgoland und etwa 45 km westlich der nordfriesischen Insel Amrum die Errichtung des rund 280 MW Windparks Nordsee Ost sowie Innogy Nordsee 1, ein Windpark mit rund 960 MW, der rund 40 Kilometer vor der ostfriesischen Insel Juist entstehen soll. Daneben ist das Unternehmen vor allem in Großbritannien stark im Offshore-Windgeschäft vertreten. Neben dem bestehenden 60 MW-Windpark North Hoyle vor der walisischen Küste wird RWE Innogy dort in diesem Jahr bereits ihr zweites Windkraftwerk Rhyl Flats mit 90 MW installierter Leistung in Betrieb nehmen. Der ebenfalls vor Wales geplante Offshore-Windpark Gwynt y Môr soll mit mehreren hundert MW installierter Leistung weltweit einer der größten seiner Art werden. Mit 50 Prozent ist RWE Innogy darüber hinaus an dem vor der ostenglischen Küste gelegenen Offshore-Windpark Greater Gabbard beteiligt. Nach Fertigstellung in 2011 soll dieses Windkraftwerk über insgesamt 500 MW verfügen.
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