28.07.09 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Energiekonzern verbucht Gewinnrückgang im ersten Halbjahr

Niedrigere Spotmarkt-Preise für Strom haben bei dem Energiekonzern Österreichische Elektrizitätswirtschafts - AG (Verbund) zu einem Gewinnrückgang geführt. Wie das Wiener Unternehmen mitteilt, sank das Operative Ergebnis um 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 533,7 Millionen Euro. Das Konzernergebnis reduzierte sich demnach um 16,1 Prozent auf 359,9 Millionen Euro. Die EBIT-Marge sank von 34,2 Prozent auf 32,0 Prozent. Gleichzeitig stiegen die Umsatzerlöse um 1,1 Prozent auf 1.667,8 Millionen Euro

Die Ergebnisentwicklung sei im wesentlichen von niedrigen europäischen Spotmarkt-Preisen für Strom, einer überdurchschnittlichen Wasserführung und negativen Einmaleffekten geprägt gewesen, heißt es weiter. Das Spotmarkt-Preisniveau für Strom sei im ersten Halbjahr verglichen mit dem Vorjahr stark zurückgegangen. Davon sei das Unternehmen stark betroffen, da es etwa 40 Prozent seiner Eigenerzeugung auf Basis von Spotmarktpreisen verkaufe.

Die Wasserkrafterzeugung des Verbund-Konzerns stieg laut der Meldung insgesamt um 4,0 Prozent oder 519 Gigawattstunden (GWh). Da man für die zusätzlichen Mengen überwiegend nur den geringen Spotmarktpreis erhalten habe, sei der positive Effekt der zusätzlichen Mengen allerdings gedämpft worden. Insgesamt stieg die Eigenerzeugung um 347 GWh auf 14.765 GWh.

Im Gesamtjahr 2009 strebt Verbund annähernd gleichbleibende Ergebnisse wie im Vorjahr an.

Österreichische Elektrizitätswirtschafts - AG (Verbund): ISIN AT0000746409 / WKN 877738
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x