23.06.10 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Energieversorger bringt Grünstrom-Tochter an die Börse

Den Gang an die Mailänder Börse in Italien bereitet der in Rom ansässige Energieversorger Enel für seine Grünstromtochter Enel Green Power vor. Falls sich Enel nicht doch noch für einen Verkauf der Erneuerbare-Energien-Sparte entscheidet, könnte der Börsengang Europas größte Neuzulassung in diesem Jahr werden, hieß es. Zudem werde ein Listing in Madrid geprüft.


Im Vorfeld hatte Enel Chef Fluvio Conti angekündigt, mit dem Schritt an die Mailänder Börse 3 bis 4 Milliarden Euro erlösen zu wollen. Enel Green Power (EGP) könnte demnach eine Marktkapitalisierung von 10 Milliarden Euro oder mehr erreichen. Mit den Erlösen aus den IPO will Enel seine Schulden abbauen. Stand Ende März drückte den Konzern ein Schuldenberg von rund 52 Milliarden Euro.


Als Termin für die Erstnotierung wird früheren Angaben zufolge der Oktober angestrebt. Presseberichten zufolge wird die Benetton-Familien-Holdinh Sintonia als möglicher Großinvestor gehandelt. Im Gespräch soll eine zehnprozentige Beteiligung an EGP sein.
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