Die eno energy Gruppe produziert Windräder und entwickelt Windparks. Bald ist die Anleihe des Unternehmens fällig zur Rückzahlung. / Foto: Unternehmen

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eno energy erzielt Portfolioverkauf - Anleihe stabil

Ein gutes Jahresendgeschäft hat die Windkraft-Spezialistin eno energy vermeldet. Aus einem aufgebauten Windpark-Portfolio konnten die Rostocker Verkäufe an institutionelle Investoren tätigen. Angaben zum Vertragsvolumen machte das Unternehmen nicht.

Für die Transaktionen habe eno energy über das Jahr 2017 ein erhebliches Megawatt-Volumen an Windparkprojekten gebündelt. Die Windparks verfügen über eine Nennleistung von zusammen 75,90 Megawatt (MW) und konnten an zwei Fondsgesellschaften veräußert werden: Ein Windpark im Süden von Sachsen-Anhalt mit 26,40 MW, ein weiterer im Norden von Brandenburg mit 18,00 MW, ein Park im Süden Mecklenburg-Vorpommerns mit 21,00 MW sowie ein Windpark im Thüringer Norden mit 10,50 MW. Weitere Verkäufe seien geplant. 

Eno energy sei über Serviceaufträge und der technischen und kaufmännischen Betriebsführung langfristig mit den Projekten verbunden, hieß es. Weiterhin betreibe das Unternehmen die dazu gehörigen Umspannwerke. Neben den vier deutschen Windparks veräußerte die eno energy Gruppe ein weiteres Projekt mit insgesamt 13,2 MW in Südschweden an private Investoren. 

Anleihe-Kurs bleibt stabil

Das sind gute Nachrichten für Anleger, die in die Wind-Anleihe  von eno energy investiert haben. Das Unternehmen hatte 2011 eine Anleihe (ISIN : DE000A1H3V53) mit 7,375 Prozent Jahreszins aufgelegt, deren Rückzahlung Ende März 2018 ansteht. An der Börse notiert die Anleihe derzeit leicht unter dem Ausgabepreis, bei 99,0 Prozent des Nominalwertes (Stand: 9.1.).

Handelt eine Anleihe bei 99 Prozent, müsste ein Käufer für einen Nominalwert von 100 Euro etwa 99 Euro bezahlen. Während der Laufzeit war der Kurs zwischenzeitlich bis auf rund 50 Euro abgesunken, hatte sich aber vor allem seit 2016 stark erholt.
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