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Entsorgungsspezialistin schraubt Prognosen drastisch herunter – „extrem gefallene Rohstoffpreise“

Ihre Umsatz- und Gewinnerwartung drastisch zurück geschraubt hat die Dortmunder Entsorgungsspezialistin Envio AG. Wie das börsennotierte Unternehmen mitteilt, soll der Umsatz im laufenden Geschäftsjahr bei 12 Millionen Euro liegen. Envio stellt ein operatives Ergebnis (EBIT) von 2,6 Millionen Euro in Aussicht. Mitte 2008 hatten die Dortmunder noch Umsatzerlöse in Höhe von 20 Millionen Euro und ein EBIT von 6,1 Millionen Euro für 2009 prognostiziert (Opens external link in new windowECOreporter.de berichtete).

Im Geschäftsjahr 2010 soll der Umsatz den Angaben auf rund 18 Millionen Euro wachsen, bei einem EBIT von über 5,5 Millionen Euro. Ab diesem Geschäftsjahr würden sich spätestens auch die Erlöse aus der Tochterfirma in Südkorea und dem Geschäftsbereich Biogas deutlich bemerkbar machen, hofft Envio.

Das Unternehmen verweist als Ursache der korrigierten Prognose auf „extrem gefallene Rohstoffpreise“. Allein der Kupferpreis sei innerhalb von einem Jahr von rund 9.000 US-Dollar auf rund 3.300 Dollar pro Tonne gefallen. Falls sich die Rohstoffpreise nur im Mittel um 25 Prozent erhöhten, könne ein EBIT für 2009 von über 5,3 Millionen Euro und für 2010 von über 10,0 Millionen Euro erwirtschaftet werden.

Die Kernkompetenz der Envio AG liegt in der Dekontaminierung, Verwertung und Entsorgung PCB-haltiger Transformatoren.

Envio AG: WKN A0N4P1 / ISIN DE000A0N4P19
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