Solarpark in Argentien, dem Nachbarland von Chile. / Quelle: REC

  Erneuerbare Energie

Entsteht in Chile ein aussichtsreicher Solarmarkt?

Chile setzt verstärkt auf Erneuerbare Energien. Die Regierung in Santiago hat jetzt ein Ausbauziel von 20 Prozent der Energieversorgung bis zu Jahr 2015 ausgegeben. Dazu soll insbesondere die Photovoltaik einen Beitrag leisten. Denn der Andenstaat bietet eine hohe Sonneneinstrahlung und angesichts der schwachen Infrastruktur können dezentrale Energieprojekte wie Solarkraftwerke helfen, Stromengpässe zu überwinden. Vor allem für Industrieunternehmen ist es angesichts hoher Preise für herkömmlich erzeugtem Strom attraktiv, auf Photovoltaik zu setzen. Der einheimische Projektierer EC-L SA, eine Tochtergesellschaft der französischen GDF Suez, bereitet einen Solarpark mit 300 Megawatt (MW) Leistungskapazität vor. Wann es umgesetzt, ist allerdings noch offen.

Auch Solarkonzerne aus den USA haben jetzt bereits ihre Fühler in den noch jungen Photovoltaikmarkt ausgestreckt. Dort sind bislang erste drei Solarprojekte mit einer Gesamtkapazität ans Netz gebracht worden.
First Solar aus Tempe in Arizona hat ein 370 Millionen Dollar schweres Großvorhaben in der Atacama-Wüste im Norden von Chile beantragt. Der Solarkonzern will mit den Bauarbeiten für das Projekt Luz del Norte mit 162,4 Megawatt (MW) Leistungskapazität in 2014 beginnen. In der gleichen Region plant die kalifornische SunEdison ein Projekt mit 100 MW.
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