24.03.09 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Envio AG muss einen Gang zurückschalten – Wachstum langsamer als erhofft

Die Dortmunder Recyclingspezialistin Envio AG hat das Geschäftsjahr 2008 mit einem Nettogewinn in Höhe von 1,8 Millionen Euro abgeschlossen. Wie das Unternehmen berichtet, stieg der Überschuss nach den vorläufig ermittelten Zahlen um mehr als 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Für die ersten neun Monate 2008 hatte Envio allerdings mit 1,92 Millionen Euro einen höheren Gewinn gemeldet (Opens external link in new windowECOreporter.de berichtete). Das voraussichtliche Ergebnis pro Aktie gibt Envio mit mindestens 0,23 Euro an.

Wie es weiter heißt, übersprang der Konzernumsatz erstmalig die Marke von zehn Millionen Euro, damit sei ein „Rekordniveau“ erreicht. Ursprünglich hatte Envio Erlöse in Höhe von 14,8 Millionen Euro in Aussicht gestellt (Opens external link in new windowwir berichteten.)

Bei Aufbau und Inbetriebnahme einer Entsorgungsanlage in Korea habe man mit diversen zeitlich verzögerten Genehmigungsverfahren und hohen Vorlauf- und Investitionskosten zu kämpfen gehabt, so Envio. Die Produktion sei erst Anfang 2009 aufgenommen worden. Im Geschäftsjahr 2009 könne die neue Entsorgungsanlage ihren Beitrag zur Steigerung des Konzern-Gesamtergebnisses leisten.

Envio strebt laut der Meldung den Wechsel vom Entry Standard in den Prime Standard der Frankfurter Börse an. Dafür bereite man derzeit die Umstellung der Konzernrechnungslegung von HGB auf den IFRS (International Financial Reporting Standards) vor. Aufgrund des damit verbundenen deutlich höheren Arbeitsaufwands, werde es gegebenenfalls zu einer Verspätung bei der Veröffentlichung des endgültigen Jahresabschlusses kommen.

Envio AG: WKN A0N4P1 / ISIN DE000A0N4P19
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