Nachhaltige Immobilie von Hesse Newman. / Quelle: Unternehmen

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Erfolge für Hesse Newman mit nachhaltigen Immobilienfonds

Der nachhaltige Immobilienfonds Hesse Newman Classic Value 8 ist jetzt geschlossen worden. Das meldet die Anbieterin, das Hamburger Emissionshaus Hesse Newman Capital AG. Anleger konnten sich an dem Fonds ab einer Mindesteinlage von 20.000 Euro plus fünf Prozent Agio beteiligen. Bei der Fondsimmobilie handelt es sich um das Nahversorgungszentrum des Quartiers 'München Südseite'.

Die Immobilie soll laut Christiane Pieper, Pressesprecherin von Hesse Newman, als GreenBuilding nach dem Standard LEED for Core & Shell in Platin zertifiziert werden. LEED ist ein US-amerikanisches Nachhaltigkeitssiegel für Immobilien, bei dem zum Beispiel Energieeffizienz zu etwa einem Fünftel in die Gesamtnote einfließt. Laut Pieper war ursprünglich das Siegel in Gold angestrebt worden, durch weitere Verbesserungen sei man aber zuversichtlich, sogar den Status Platin zu erlangen. Die Entscheidung darüber werde in den nächsten Wochen fallen.

Für diesen nachhaltigen Immobilienfonds von Hesse Newman wurden bei rund 1.100 Anlegern 44,6 Millionen Euro Eigenkapital eingesammelt. Das Investitionsvolumen des Immobilienfonds beziffert Sprecherin Pieper mit insgesamt rund 86,9 Millionen Euro. Die Gewerbeflächen in dem Gebäudekomlex seien bereits vollständig vermietet und die Wohnungen zu zwei Dritteln. Die Nachfrage sei sehr groß. Das Fondskonzept setze auf „bonitätsstarke Mieter und langfristige Mietverträge sowie die Risikostreuung über verschiedene Nutzungsarten“. Der ca. 18.900 m² große Neubau verbinde unter einem Dach Einkaufsmöglichkeiten, Büros und Arztpraxen, einen Sport- und Wellnessbereich, eine Tiefgarage sowie 63 Wohnungen.

Mit einem Investitionsvolumen von rund 600 Millionen Euro hat Hesse Newman nach Darstellung von Pieper vor allem nachhaltige Immobilien (GreenBuildings) finanziert. Die Anlageobjekte an Standorten wie zum Beispiel Brüssel, Hamburg oder München seien langjährig und solide vermietet, etwa an die Europäische Kommission, die Siemens AG, die Deutsche Bahn AG oder den Freistaat Bayern. Alle von Hesse Newman aufgelegten Immobilienanlagen hätten bis dato ihre prospektierten Auszahlungen von im Durchschnitt 5,6 Prozent pro Jahr an die Anleger geleistet.

„Die Investoren in Immobilienfonds sind insgesamt anspruchsvoller geworden“, erklärt Marc Drießen, Vorstand der Hesse Newman Capital AG. „Wir Anbieter werden verstärkt unter die Lupe genommen, aber auch das Investitionsobjekt als solches. Nur Qualitätsimmobilien in guter Lage, bevorzugt GreenBuildings, die nicht nur aktuell, sondern auch perspektivisch eine verlässliche Mietsituation erwarten lassen - können heute überzeugen.“

Derzeit hat Hesse Newman noch einen weiteren geschlossenen GreenBuilding-Fonds im Angebot, den Classic Value 4. Der investiert in ein Hamburger Büro- und Geschäftshaus, das laut Pieper den LEED Standard in Silber erfüllt. Dieser nachhaltige Immobilienfonds soll ein Eigenkapital von 33,4 Millionen Euro einsammeln und steht nach ihren Angaben „kurz vor der Vollplatzierung“. Anleger können sich an diesem Fonds ab 20.000 Euro plus Agio beteiligen, dessen Gesamtinvestition sie mit 68,6 Millionen Euro angibt. Die Laufzeit endet in 2015. Hesse Newman prognostiziert Auszahlungen von 5,75 Prozent pro Jahr mit einem Anstieg auf 6 Prozent bis zum Jahr 2025
Wann ist das Investment in eine Immobilie nachhaltig? Was sind wichtige ökologische und soziale Faktoren? Antworten auf diese und weitere Fragen beantwortet Marc Drießen von Hesse Newman in unserem  Interview (Link entfernt)  vom November 2013.

Ein weiterer Mausklick führt Sie zu einem  Kurzportrait von Hesse Newman (Link entfernt).
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