Der Firmensitz von PNE Wind in Cuxhaven. / Quelle: Unternehmen

19.12.14 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Erfolgsmeldungen der PNE Wind AG

Fortschritte bei der Erweiterung ihres Geschäftsmodells meldet die PNE Wind AG aus Cuxhaven. Demnach hat der börsennotierte Windkraftprojektierer zwei so genannte Yieldco’s gegründet, um in diesen Tochtergesellschaften fertiggestellte Onshore-Windparks zu bündeln. Diese neuen Gesellschaften will PNE möglichst bis Ende 2016 ganz oder anteilig an Investoren zu veräußern.

Wie das Unternehmen mitteilt, handelt es sich zum einen um die PNE Wind Yieldco Deutschland GmbH mit Sitz in Cuxhaven. Sie soll über deutsche Windparks an Land mit einer Gesamtkapazität von 150 Megawatt (MW) Leistung verfügen, die dann in einem weiteren Schritt von der ebenfalls neue PNE Wind Yieldco International Limited mit Sitz im schottischen Edinburgh erworben werden. „Mit der in Großbritannien gegründeten Gesellschaft haben wir die Möglichkeit in London an die Börse zu gehen, wo bereits verschiedene erfolgreiche Yieldcos gelistet sind", erläutert Martin Billhardt, Vorstandsvorsitzender der PNE Wind AG.

Von der Yieldco wird die Muttergesellschaft nach eigener Einschätzung gleich mehrfach profitieren: Erwartet wird, dass die in der Yieldco gebündelten, in Betrieb befindlichen Windparks zu besseren Konditionen veräußert werden können als einzelne Projekte. Die PNE Wind AG verweist darauf, dass Investoren fertige Projekte mit nachgewiesenen Erträgen erwerben und dadurch und durch die Streuung auf mehrere Parks die Projekt-Risiken deutlich verringert sind. Sie selbst wiederum will sowohl durch das Management der Yieldco als auch durch die kaufmännische und technische Betriebsführung der Windparks des Portfolios zusätzliche Erträge erzielen. Außerdem werde durch den Aufbau der Yieldco ein Absatzkanal für weitere Projekte der PNE Wind-Gruppe geschaffen, hieß es ferner. Die im temporären Eigenbetrieb befindlichen Windparks würden verlässliche Erträge liefern, die bis zum Verkauf der Yieldco der PNE Wind AG zugutekommen.

Die PNE Wind AG besitzt 87 Prozent der Anteile an der WKN AG aus Husum. Dieser Windkraftprojektierer hat nun das schleswig-holsteinische Windenergieprojekt Looft II an die Hamburger Beteiligungsgesellschaft CEE verkauft. Es befindet sich im Kreis Steinburg und besteht aus insgesamt vier Windenergieanlagen des dänsichen Herstellers Vestas. Die Inbetriebnahme des Windparks, der eine Kapazität von 10,5 MW erreichen soll, ist ab dem zweiten Quartal 2015 geplant. „Windpark Looft II ist das erste Projekt, das wir mit CEE abschließen“, berichtet Dr. Jürgen Dambrowski, Finanzvorstand der Husumer WKN AG. „Unser Mehrheitsanteilseigner PNE WIND arbeitet bereits erfolgreich mit der CEE zusammen, somit freuen auch wir uns auf unsere zukünftige Zusammenarbeit.“

PNE Wind AG: ISIN DE000A0JBPG2 / WKN A0JBPG
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