12.07.10 Erneuerbare Energie

Erneuerbare Energien immer besser und billiger

Erneuerbare Energien werden immer besser und billiger. Das hat eine Analyse zur „Innovationsentwicklung der Erneuerbaren Energien“ der Berliner Agentur für Erneuerbare Energien ergeben.

In der Analyse wird etwa am Beispiel der Windenergie deutlich, dass sich die mittlere Anlagenleistung binnen 20 Jahren mehr als verzwölffacht hat. Die Leistung wuchs von knapp 165 Kilowatt (kW) im Jahr 1990 auf gut 2.000 kW im Jahr 2009. Zugleich sank der Preis pro erzeugter Kilowattstunde um mehr als die Hälfte.

Die Photovoltaik kann ebenfalls mit deutlichen Preisrückgängen glänzen. 1990 lagen die Systemkosten für Photovoltaik noch bei 14.000 Euro pro kW. Ende 2009 wurden nur noch gut 3.000 Euro für die gleiche Leistung bezahlt. Die Wirkungsgrade der Solarzellen verbessern sich zugleich kontinuierlich, der Energieverbrauch für die Herstellung der Module sinkt. Heute liegt die energetische Amortisationszeit einer durchschnittlichen Dachanlage samt aller Systemkomponenten den Angaben zufolge bei etwa 3,5 Jahren.

Ähnlich dynamisch verläuft die Entwicklung in anderen Bereichen der Erneuerbaren Energien.

Für die Photovoltaik bleiben angesichts stark sinkender Fördersätze höhere Wirkungsgrade und geringere Produktionskosten eine ständige Herausforderung. Jörg Mayer, Geschäftsführer der Berliner Agentur, ist zuversichtlich: „Bei Fortschreibung der langfristigen Investitionsanreize für Erneuerbare Energien kann die Entwicklung künftig ebenso erfolgreich weitergehen, wie wir es in der Vergangenheit erlebt haben.“

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