Diese asiatische Händlerin hat ihr Geschäft mit Hilfe eines Mikrokredits aufzeihen können. / Quelle: Invest In Visions GmbH

19.06.15 Fonds / ETF

Erneut Monatsverlust für den IIV-Mikrofinanzfonds

Im Mai 2015 hat der IIV-Mikrofinanzfonds wie schon im März eine negative Rendite erwirtschaftet. Wie die Fondsinitiatorin Invest In Visions GmbH aus Frankfurt mitteilt, betrug das Minus 0,13 Prozent. Im März hatte ihr Mikrofinanzfonds zum ersten Mal seit seinem Start im Oktober 2011 eine negative Monatsrendite erwirtschaftet. Dennoch verzeichnete der Fonds laut Invest In Visions nach den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres insgesamt eine positive Rendite von 1,19 Prozent. Das Minus im Mai führt das Unternehmen darauf zurück, dass das ein Darlehen an ein Mikrofinanzinstitut vollständig abgeschrieben werden musste. Besagtes Mikrofinanzinstiut habe seit längerem „keine klare Aussage über die Rückzahlungsabläufe gemacht“, so die Begründung.

Das Fondsvolumen des IIV-Mikrofinanzfonds ist weiter angesteigen und belief sich Ende Mai auf 149,3 Millionen Euro. Davon entfielen 57,3 Millionen Euro auf die Tranche für Privatanleger. Für sie fällt pro Jahr eine Verwaltungsgebühr von 1,4 Prozent an. Die Gesamtkostenquote (englisch Total Expense Ratio, Abkürzung TER) beträgt 2,2 Prozent. Dem steht eine bislang erreichte durchschnittliche Jahresrendite von 2,45 Prozent gegenüber. Anfallende Gewinne werden ausgeschüttet.

Im Mai 2015 hat der IIV-Mikrofinanzfonds nach Angaben der Invest In Visions GmbH Darlehen in Höhe von 9,5 Millionen US-Dollar vergeben. Das Fondsvermögen war zum Monatsende zu 65 Prozent investiert. Dabei entfiel der größte Anteil mit 34 Prozent des Fondsvermögens auf Mikrofinanzinstitute in Asien. Es folgen Lateinamerika mit 21 Prozent und der Kaukasus mit 10 Prozent.
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