Der Bau von Freiflächensolaranlagen in Deutschland wird seit kurzem versuchsweise über Ausschreibungen der Bundesnetzagentur geregelt. / Foto: IBC Solar

  Erneuerbare Energie

Erste Photovoltaik-Ausschreibung beendet – Wie geht’s weiter?

Die erste Ausschreibungsrunde der Bundesnetzagentur für Freiflächenanlagen ist gelaufen. Jetzt erwartet die Branche gespannt die Ergebnisse. Allerdings ist hier Geduld das Gebot der Stunde: Gegenüber dem Fachinformationsdienst pv magazine Deutschland erklärte die Behörde, es werde wohl noch „fünf bis zehn“ Tage in Anspruch nehmen, bis die Bundesnetzagentur die Ergebnisse veröffentlichen könne.

„Aussagen zu Umfang oder Güte der Beteiligungen und der Bieterstruktur werden wir vorher nicht treffen“, wird die Behörde in dem Bericht zitiert.

Es war das erste Mal überhaupt, dass in Deutschland Erneuerbare-Energie-Anlagen über eine staatliches Ausschreibungsverfahren vergeben wurden. Das Ausschreibungsverfahren ist ein Pilotprojekt, das den Ausstieg aus dem bisherigen Einspeisevergütungssystem nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz vorbereiten soll. So die Bundesregierung diesen begonnen Testlauf als Erfolg wertet, sollen Ausschreibungen künftig den Ausbau der Ökostromkapazitäten in Deutschland maßgeblich mitbestimmen.

Aus den Erneuerbare-Energiebranchen regt sich dagegen massive Kritik (wie das Ausschreibungsmodell funktioniert lesen Sie  hier und über die Reaktionen haben wir hier  </link><link http:="" www.ecoreporter.de="" artikel="" solar-auktionen-als-kostenfalle-fuer-buergerbeteiligungen-04-02-2015.html="" -="" external-link-new-window="" "Opens="" external="" link="" in="" new="" window"="">berichtet) . Der aktuell abgeschlossenen Bieterrunde folgen in diesem Jahr noch zwei weitere zu den Stichtagen 1. August und 1. Dezember 2015.
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