Dieser Kleinhändler aus Tadschikistan hat seinen laden mit einem Mikrokredit finanzieren können. / Quelle: Invest In Visions GmbH

16.04.15 Fonds / ETF

Erstmals Monatsverlust für den IIV-Mikrofinanzfonds

Im März hat der IIV-Mikrofinanzfonds erstmals seit seinem Start im Oktober 2011 eine negative Rendite erwirtschaftet. Das Monatsminus belief sich für die Privatanleger-tranche auf 0,08 Prozent. Im ersten Quartal 2015 hat der Mikrofinanzfonds der Invest In Visions GmbH aus Frankfurt dennoch eine positive Rendite von 1,25 Prozent erreicht. Invest In Visions führt das Minus im März auf die erforderliche Neubewertung eines Darlehens zurück.

Der IIV-Mikrofinanzfonds finanziert Mikrofinanzinstitute, die Kleinstdarlehen an Menschen in armen Weltregionen vergeben, damit sich diese eine wirtschaftliche Existenz aufbauen können. Im März hat der Fonds neue Darlehen im Umfang von neun Millionen Euro nach Georgien und nach Kambodscha vergeben. Die durchschnittliche Kreditsumme der ermöglichten Kleindarlehen beträgt 1.115 US-Dollar.

Derzeit ist das Fondsvolumen von 128 Millionen Euro nur zu rund 60 Prozent investiert, dabei am stärksten in Georgien, Tadschikistan und Kambodscha. Zu rund 27 Prozent ist der Fonds in Asien investiert, zu etwa 19 Prozent in Lateinamerika und zu knapp 14 Prozent in der Kaukasus-Region. Der IIV-Mikrofinanzfonds hat seit seinem Start eine eine durchschnittliche Jahresrendite von 2,6 Prozent erreicht. 2014  lag die Jahresrendite mit 3,7 Prozent deutlich höher. Anfallende Gewinne werden ausgeschüttet. Die jährliche Verwaltungsvergütung beträgt 1,4 Prozent.
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