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Es sprießt sprunghaft nach oben: ForestFinance Gruppe vor Verdoppelung

Die ForestFinance Gruppe ist bekannt durch ihr Produkt „BaumSparVertrag“, und sie bietet etliche weitere ökologische Forstinvestment-Produkte an. Was als Partnerbüro des deutsch-panamaischen Forstunternehmens Futuro Forestal begann, ist seit 2005 eine eigenständige Firmengruppe. Gründer und Firmenchef Harry Assenmacher, derzeit in Panama unterwegs, erläutert gegenüber ECOreporter.de den neuesten geschäftlichen Coup der ForestFinance Gruppe.

Der Forstpartner von ForestFinance ist die Futuro Forestal S.A. aus Panama. Gründer und Inhaber sind der Deutsche Andreas Eke und die Panamaerin Iliana Armin. Futuro Forestal führt die operativen forstlichen Arbeiten aus, hat aber auch erhebliche eigene Flächen. Einen großen Teil dieser Flächen hat nun die Bonner ForestFinance erworben.

„Wir brauchen noch einige Zeit, um das Gesamtpaket in unsere Organisation einzugliedern, aber faktisch haben wir nun 600 Hektar Flächen hinzubekommen“, erklärt Assenmacher. Futuro Forestal werde sich auf Großinvestoren konzentrieren und den Bereich privater Investoren ForestFinance überlassen, so Assenmacher.

Damit verantwortet ForestFinance nun den gesamten Geschäftsprozess von der Aufforstung bis zur Vermarktung. „Hiervon versprechen wir uns eine Verschlankung der gesamten Prozesse zum Vorteil unserer Kunden“, so Assenmacher. Neben den Flächen übernimmt ForestFinance auch das Inventar und das Forstteam von Futuro Forestal.

Insgesamt betreut ForestFinance nun 1.200 Hektar; eine Fläche, die zusammenhängend drei Mal vier Kilometer groß wäre. „Gegenüber den großen Mitbewerbern holen wir damit auf, und den Abstand zum nächsten Konkurrenten haben wir nun deutlich vergrößert“, freut sich Assenmacher. Die Übernahme der Futuro-Forestal-Flächen sieht er als den Anfang einer Kette möglicher Erweiterungen an. „Es gibt viele Länder um Panama herum, aber auch andere Kontinente, wo ich mir weitere Flächen für uns vorstellen kann“, so Assenmacher gegenüber ECOreporter.de.

ForestFinance wird für alle bestehenden Futuro-Forestal-Investoren seit 1994 die Pflege ihrer Flächen übernehmen. „Unsere Flächen kommen nun in eine Größenordnung, in der sich auch die Kyoto-Zertifizierung lohnt, also die Voraussetzung für das Entstehen von handelbaren Klimaschutz-Zertifikaten. Das ist ein höchst spannendes Geschäftsfeld“, versichert ForestFinance-Chef Assenmacher.

Mit den Futuro-Forestal-Beständen verwaltet ForestFinance Flächen, auf denen das Alter der Bäume vom Setzling bis zum Zwölfjährigen reicht. Die Baumarten sind vor allem Zapatero Cedro Espino, Amarillo, Teak und Mahagoni in den Aufforstungsflächen – und etwa 50 verschiedene heimische Arten in den Schutzflächen, die aus Naturschutzgründen nicht geerntet werden. Mehr als 4.000 Investoren zählen nach der Übernahme zum ForestFinance-Kundenstamm.

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