"Wir verurteilen das demokratiefeindliche Handeln der spanischen Zentralregierung aufs Schärfste", sagte Klaus Euler, Vorstandschef der EthikBank. / Foto: Unternehmen

02.10.17 Finanzdienstleister

EthikBank investiert vorerst nicht mehr in Spanien

Die nachhaltige EthikBank schließt Spanien aus ihrem Anlageuniversum aus. Als Grund nannte die sozial-ökologische Direktbank aus Eisenberg (Thürigen) die gewaltsame Reaktion auf das Referendum in Katalonien.

"Bis auf Weiteres" werde die EthikBank kein Geld mehr in Spanien investieren, teilte sie mit. So reagierte das Kreditinstitut auf das "äußerst brutale Vorgehen der spanischen Zentralregierung" gegen das Referendum zur Unabhängigkeit Kataloniens am vergangenen Wochenende. "Wir sehen derzeit keine Möglichkeit, geschäftliche Verbindungen nach Spanien mit den Prinzipien unseres Unternehmens zu vereinbaren", sagt Klaus Euler, Vorstandsvorsitzender der EthikBank.

Die spanische Zentralregierung sei auf unverhältnismäßige Art und Weise gegen ihre eigenen Bürger vorgegangen und habe das Referendum zur Unabhängigkeit Kataloniens gewaltsam verhindert. "Wir verurteilen das demokratiefeindliche Handeln der spanischen Zentralregierung aufs Schärfste und ziehen unsere Konsequenzen: Spanien muss unser Anlageuniversum verlassen", so Euler. 


Mehr über die EthikBank erfahren Sie auch in unserem Unternehmensporträt. (Link entfernt)  

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