16.07.12 Erneuerbare Energie

EU will CO2-Emissionen neuer Pkws stark senken

Die Europäische Kommission erhöht den Druck auf die Autobauer, die Kohlendioxid-(CO2-)Emissionen neuer Pkws und leichter Nutzfahrzeuge zu verringern. Sie hat jetzt konkrete Ziele dafür vorgeschlagen.  Demnach sollen die durchschnittlichen Emissionen neuer Pkws bis 2020 auf 95 Gramm (g) CO2 pro Kilometer (km) gesenkt werden. 2011 betrug dieser Wert 135,7 g, die verbindliche Zielvorgabe für 2015 liegt bei 130 g. Die Emissionen von Kleintransportern sollen von 181,4 g im Jahr 2010 auf 147 g CO2/km im Jahr 2020 verringert werden, wobei das verbindliche Ziel bei 175 g im Jahr 2017 liegt.

Die verbindlichen Zielvorgaben für 2020 sind in den bestehenden Rechtsvorschriften bereits vorgesehen, müssen aber noch umgesetzt werden. Die heute vorgeschlagenen Verordnungen beruhen auf eingehenden technischen und wirtschaftlichen Analysen durch die Kommission und legen die Modalitäten zur Erreichung der Zielvorgaben fest.

Die für Klimapolitik zuständige EU-Kommissarin Connie Hedegaard erklärte: „Mit unseren Vorschlägen schützen wir nicht nur das Klima und helfen den Verbrauchern Geld zu sparen. Wir fördern auch die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Automobilindustrie. Und im Ergebnis schaffen wir zahlreiche Arbeitsplätze. Es ist ein weiterer Schritt in Richtung einer wettbewerbsfähigen CO2-armen Wirtschaft. Nun gilt es, weitere CO2-Reduzierungen über das Jahr 2020 hinaus in Abstimmung mit allen Interessengruppen vorzubereiten.“
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