Vier Fonds, die Hesse Newman Capital seit 2009 auf den Markt gebracht hat, investieren in so genannte Green Buildings. / Foto: Unternehmen

29.09.15 Anleihen / AIF

Fällt der Neustart von Hesse Newman Capital noch ins Wasser?

Der angekündigte Neustart des Emissionshauses Hesse Newman Capital aus Hamburg wird zur Hängepartie. Der Einstieg des neuen Großaktionärs ist wider Erwarten noch immer nicht in trockenen Tüchern. Wann es so weit sein kann, ist offen. Die Anleger der GreenBuilding-Fonds, die Hesse Newman in der Vergangenheit aufgelegt hatte, berührt das allerdings nicht.

Vor knapp fünf Monaten ist die HSL Vermögensverwaltungs GmbH zum größten Einzelaktionär der Hesse Newman Capital AG aufgestiegen. Damals wurde bekannt, dass dieses Dortmunder Unternehmen seinen Anteil an Hesse Newman auf 84 Prozent aufstocken will, indem es zwei anderen Großaktionären ihre Anteile abkauft. Gleichzeitig hatte Hesse Newman Capital die Öffentlichkeit damals wissen lassen, dass es möglicherweise schon bald wieder neue Betieligungsangebote geben könne. Diese Pläne liegen inzwischen „bis auf Weiteres“ auf Eis. Grund: Die Transaktion, mit der die HSL Vermögensverwaltungs GmbH ihren Anteil aufstocken will, droht zu platzen. In einer aktuellen Pflichtmitteilung von Hesse Newman heißt es, das Geschäft sei noch nicht vollzogen, weil „HSL noch nicht alle Voraussetzungen für die Durchführung des Closings“ erfüllt habe.

Anleger älterer Direktbeteiligungen von Hesse Newman Capital bleiben von dieser Verzögerung unberührt. Hesse Newman Capital hatte sein Kerngeschäft bereits Ende 2014 aufgegeben und das Management bestehender Beteiligungen  an das Hamburger Emissionshaus Nordcapital abgegeben (mehr lesen Sie  hier (Link entfernt)).

Seit 2009 hatte Hesse Newman Capital vier geschlossene Fonds zu GreenBuildings aufgelegt, die inzwischen von Nordcapital verwaltet werden.  Ein GreenBuilding-Genussrecht hatte Hesse Newman Capital Ende 2013 auf den Markt gebracht. Diese Beteiligung hatte das Emissionshaus schon im Frühjahr 2014 komplett rückabgewickelt. Nach Unternehmensangaben waren zu diesem Zeitpunkt Anleger mit 1,5 Millionen Euro investiert gewesen.
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