21.09.09 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Filou - SolarWorld-Chef plädiert für Senkung der Solarstrom-Vergütung im EEG; Ausbau der deutschen Produktion

Der Chef der SolarWorld AG, Frank Asbeck, hat sich für die Senkung der garantierten Einspeisevergütung für Solarstrom ausgesprochen. Da die Preise für Solarmodule derzeit schneller fielen als die im Erneurbare-Energie-Gesetz (EEG) vorgesehene jährliche Vergütungskürzung, könnten so die Stromverbraucher entlastet werden, erklärte er gegenüber der in der Financial Times Deutschland. Die Einspeisevergütungen von 32 bis 43 Cent pro erzeugter Kilowattstunde über 20 Jahre werden von den Energieversorgern auf die Stromverbraucher umgelegt. Eine Senkung der Vergütung könnte sich zum Vorteil für Asbecks SolarWorld etwa dadurch auswirken, dass sie wohl frühestens ab 2011 wirksam würde und 2010 mit hohen Vorzieheffekten zu rechnen wäre.

Die SolarWorld AG baut nach eigenen Angaben ihre Produktion in Deutschland deutlich aus. Die Produktionskapazität für Solarstrommodule im sächsischen Freiberg werde bis Ende 2010 auf 450 Megawatt verdreifacht, gab das Unternehmen am Rande der Europäischen Photovoltaikkonferenz in Hamburg bekannt. Gemeinsam mit dem bereits begonnenen Ausbau der Waferfertigung in Freiberg auf 1.000 Megawatt schaffe mn damit über 500 neue Arbeitsplätze in der Region.

SolarWorld AG: ISIN DE0005108401 / WKN 510840

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