Bahnhof King's Cross in London. Großbritannien verstaatlicht Zuggesellschaften. / Symbolbild: Pixabay

  Nachhaltige Aktien

FirstGroup verliert Tochtergesellschaft früher als erwartet an den Staat

Der britische Verkehrskonzern FirstGroup muss einen seiner wichtigsten staatlichen Bahnaufträge früher als bislang erwartet abgeben. Die britische Regierung will den Betrieb der Tochtergesellschaft Avanti West Coast bereits im März 2027 vollständig verstaatlichen. Bislang war der Übergang erst für später im Jahr 2027 vorgesehen.

Avanti West Coast gehört zu 70 Prozent der FirstGroup, die übrigen 30 Prozent hält die italienische Staatsbahn Trenitalia. Die Gesellschaft betreibt wichtige Fernverkehrsverbindungen auf der britischen Westküsten-Hauptstrecke. Sie verbindet insbesondere London mit Birmingham, Manchester und Liverpool sowie mit Glasgow und Edinburgh in Schottland.

FirstGroup muss sich neu ausrichten

Der Vertrag von Avanti West Coast endet am 7. März 2027. Anschließend soll der Betrieb in staatlicher Hand fortgeführt werden. Laut der britischen Regierung ist dies der frühestmögliche Zeitpunkt.

"Seit Jahren hören wir Berichte über die mangelhafte Leistung von Avanti, für die letztendlich die Fahrgäste den Preis zahlen müssen. Jetzt reicht es", erklärte die britische Verkehrsministerin Heidi Alexander. Man werde "einen umfassenden Verbesserungsplan einführen, der darauf ausgerichtet ist, den Fahrgästen zu dienen – nicht den Aktionären."

Lesen Sie auch die ECOreporter-Übersicht zu Bahnbetreibern in Europa und Japan.

Wie ECOreporter die FirstGroup-Aktie aktuell einschätzt, erfahren Sie im folgenden Premium-Bereich.

Die weiteren wichtigen Informationen lesen Sie als ECOreporter-Premium-Leser/-in. Einloggen oder Premium-Leser/-in werden.

...

Verwandte Artikel

14.09.26
 >
11.09.26
 >
18.06.26
 >
16.12.25
 >
12.06.23
 >
Aktuell, seriös und kostenlos: Der ECOreporter-Newsletter. Seit 1999.
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x