Zahlreiche Eisenbahnkonzerne fahren nach dem ersten Corona-Schock wieder robuste Gewinne ein. Anlegerinnen und Anleger können davon profitieren. / Foto: Pixabay

  Aktientipps, Nachhaltige Aktien, Aktien-Favoriten

20 nachhaltige Eisenbahnaktien: Unterwegs auf grünen Schienen

Viele Aktien von Bahnunternehmen haben in der Corona-Krise deutlich an Wert verloren. Die Folge: Einige Papiere aussichtsreicher Unternehmen sind jetzt günstig zu haben. Bei anderen überwiegen die Risiken, oder sie sind weiterhin zu teuer. ECOreporter analysiert 20 besonders nachhaltige Bahnaktien.

Die Zahlen sprechen für sich: Ein Pkw stößt pro Fahrgast fünfmal so viel Treibhausgase aus wie ein Personenzug. Flugzeuge sind mindestens siebenmal so klimaschädlich wie die Bahn. Lkws pusten im Vergleich zu Güterzügen pro Tonne Fracht die sechsfache Menge CO2 in die Luft. Diese Angaben stammen unter anderem vom Umweltbundesamt, und sie legen für die Bahn einen Strommix zugrunde, der noch Kohle enthält. Die Klimabilanz von Zügen dürfte sich in den nächsten Jahren also weiter verbessern, denn der Anteil erneuerbarer Energien am Strommix nimmt stetig zu.


Getlink betreibt neben Zügen auch den Eurotunnel - in Corona-Zeiten kein einfaches Geschäft. / Foto: Unternehmen

Die Bahn ist damit derzeit neben Fernbussen das umweltfreundlichste Massenverkehrsmittel und wird es wahrscheinlich noch lange bleiben. Das haben auch langfristig denkende Investoren erkannt – entsprechend stark sind in den letzten Jahren die Aktienkurse von börsennotierten Bahnbetreibern und ihren Zulieferern gestiegen. Dann kam Corona. Viele Menschen pendelten und verreisten nicht mehr, das Frachtaufkommen brach ein – und in der Folge auch die Kurse von Eisenbahnaktien. Einige sind heute, 15 Monate nach dem großen Krisen-Crash, immer noch niedrig bewertet, obwohl sich die wirtschaftlichen Aussichten der Unternehmen längst wieder aufgehellt haben. Heißt: Hier bieten sich Einstiegschancen.

ECOreporter hat 20 besonders nachhaltige Bahnaktien herausgesucht. Fast alle sind in tiefgrünen Fonds vertreten, die nach sehr strengen Kriterien zusammengestellt werden. Und auch die Redaktion hat sie eingehend auf ihre Nachhaltigkeit abgeklopft. Gute Energieeffizienz, hohe soziale Standards, umfassende Umweltschutzkonzepte, digitale Innovationen – diese Unternehmen helfen mit, den Betrieb von Eisenbahnen und Bussen so grün wie möglich zu machen. Ein Kritikpunkt aus nachhaltiger Sicht: Die Unternehmen, die Güterzüge fahren lassen, transportieren damit beispielsweise auch Kohle oder Öl.

Im ersten Teil des Branchenüberblicks stellt ECOreporter heute zwölf Bahnbetreiber vor, darunter Union Pacific, East Japan Railway und die Favoriten-Aktie Canadian National Railway. Die Deutsche Bahn AG ist übrigens nicht dabei – nicht nachhaltig genug. Im zweiten Teil analysiert die Redaktion unter anderem den Bahn-IT-Dienstleister IVU Traffic, den Schienenspezialisten Vossloh und den Eisenbahnbauer Alstom. Den Artikel finden Sie hier.

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