Windräder von Vestas in den USA. / Quelle: Unternehmen

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Folgeauftrag: Vestas soll Turbinen für US-Windparks liefern

Beim Bau von Windparks in den USA setzt der Grünstromprojektierer Renewable Energy Systems Americas Inc. aus Broomfield Colorado im großen Stil auf Turbinen des dänischen Herstellers Vestas. Die Amerikaner bestellten nun 30 Windräder mit 60 Megawatt Gesamtleistungskapazität für zwei noch nicht näher benannte Bauvorhaben, die 2014 und 2015 begonnen werden sollen.

Der Kunde halte sich die Option offen, die Bestellung auf Windräder mit bis zu 610 MW auszuweiten, teilte Vestas mit. Diese Absicht stehe allerdings unter dem Vorbehalt, wie sich die steuerlichen Rahmenbedingungen für Windkraftbetreiber und -hersteller in den USA über 2013 hinaus gestalten wird, erläuterte Chris Brown, Vertriebschef der US-Sparte von Vestas. Wie im Vorjahr ist es erneut offen, ob der genannte Production Tax Credit (PTC) über 2013 hinaus verlängert wird. Dieses Förderinstrument garantiert Steuervorteile für neue Windkraftprojekte in den USA.

Bei den fest von RES bestellten 30 Windrädern handle es sich um Anlagen der Baureihe V100-2.0, die in den US-Fabriken des Unternehmens aus Århus hergestellt werden sollen. Zusätzlich zur Lieferung sei ein Standard-Wartungspaket geordert worden, so Vestas weiter. RES ist bereits seit 1997 als Energieanlagen-Projektierer aktiv und zählt seit langem zum Kundenkreis von Vestas.  

Vestas Wind Systems: ISIN DK0010268606/ WKN 913769

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