ForestFinance bietet Beteiligungen an Aufforstungsprojekten in Panama, Peru, Kolumbien und Vietnam an. / Quelle: Unternehmen

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ForestFinance erneut im Fokus von Medienkritik

Edel- und Tropenholzinvestments geraten zunehmend ins Fadenkreuz der Kritik: Aktuell mahnt ein Bericht der Tageszeitung „Die Welt“ (Online-Ausgabe) am Beispiel des „WoodStockInvest“ von ForestFinance zur Skepsis. Über das Angebot können sich Anleger an Aufforstungsprojekten in Panama beteiligen. „Abzüglich des Landpreises soll so eine Verzinsung von bis zu 10,3 Prozent pro Jahr erzielt werden. Und selbst für den schlechtesten Fall prognostiziert ForestFinance noch eine Rendite von ordentlichen 4,1 Prozent pro Jahr“, wird in dem Bericht gerechnet.

Der kritisiert auch die 25 jährige Laufzeit des Angebots: „Das klingt alles schön. Aber wer weiß schon, was in 25 Jahren ist? Wie sich der Holzpreis entwickelt? Welche Naturkatastrophen in dieser Zeit über Panama hinwegfegen?“, fragt der Autor.  Vor diesem Hintergrund bezeichnet er „WoodStockInvest“  „durchaus als spekulativ“ und die in Aussicht gestellte Jahressrendite als „märchenhaft hoch“.

Die Bonner Forstinverstmentspezialistin ForestFinance wies jede Kritik an seinen Beteiligungsmodellen stets vehement zurück. So beispielsweise Medienkritik aus einem Bericht der „Zeit“ Ende März 2014 (ECOreporter.de berichtete). Bereits vor einem Jahr hatte auch die Verbraucherzentrale Sachsen mit ähnlichen Argumenten  Kritik am „WaldSparBuch“ von ForestFinance geübt. Damals hatte ein Sprecher von ForestFinance die Kritik als „objektiv falsch“ zurückgewiesen (mehr dazu lesen Sie  hier). 
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