Ein Holzlager von ForestFinance in Panama. Dort betreibt das Unternehmen auch eine Weiterverarbeitung. / Foto: Unternehmen

09.02.15 Anleihen / AIF

ForestFinance vertreibt Ernteerzeugnisse künftig selbst

Der Wald-Investmentanbieter ForestFinance Service GmbH aus Bonn stellt sich breiter auf. Das Unternehmen ist im Begriff, einen eigenen Geschäftszweig zur Verwertung und Vermarktung der Ernteerzeugnisse aufzubauen. Dies sind neben Holz, das vornehmlich in Panama angebaut und dort auch direkt weiterverarbeitet wird, beispielsweise Kakao und Honig.
Leiter dieses „Post-Harvest-Bereichs“ (deutsch: Nach-Ernte-Bereich) werde Olaf van Meegen. Zugunsten dieser neuen Aufgabe trete er aus der Geschäftsführung der ForestFinance Service GmbH zurück, hieß es. Sein neues Arbeitsfeld sei der Aufbau und die Pflege eines Netzwerks von Verarbeitern und Weiterverkäufern. Darüber hinaus sei eines seiner Ziele, die Prozesse bei der bisherigen Weiterverarbeitung der Ernteerzeugnisse zu optimieren.
Neue Sparte soll eine Genossenschaft werden

Als Rechtsform für den neuen Geschäftsbereich favorisiert die Geschäftsführung von ForestFinance derzeit eine Genossenschaft: „Diese Organisationsform ist für das Thema geradezu ideal und bietet zudem beste Voraussetzungen für eine Beteiligung. Wir sind derzeit auf der Suche nach geeigneten Partnern und führen bereits vielversprechende Gespräche“, sagt van Meegen. Wie auch bei der Holz- und Schokoladenproduktion genieße ökologische Nachhaltigkeit „oberste Priorität“, erklärt van Meegen.
ForestFinance hat kürzlich einen Geschäftsbericht für 2013 vorgelegt (mehr dazu lesen Sie  hier). Außerdem stand ForestFinance in der Vergangenheit in der Kritik von Verbraucherschützern. ForestFinance-Chef Harry Assenmacher nimmt in diesem aktuellen  Interview zu diesen und weiteren Themen ausführlich Stellung. Hier (Link entfernt)  gelangen Sie zu einem Kurzportrait von ForestFinance.
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