02.03.10 Anleihen / AIF

Forstinvestments-Anbieter verzeichnet steigenden Preistrend für Ländereien

Die auf südamerikanische Forstinvestments spezialisierte Miller Forest Investment AG erwirbt und bewirtschaftet für deutsche Kapitalanleger Landwirtschaftsflächen zur Wiederaufforstung von gemischtem Nutzwald und zur späteren Vermarktung des Holzbestandes. Nach Berechnungen des Miller-Forstmanagements in Paraguay dürften sich der Wert der reinen Grundstücksbeteiligungen deutscher Anleger in den letzten Jahren allein durch die Preissteigerungen bereits verdoppelt haben.

Eine Trendumkehr oder Verlangsamung der Preisentwicklung ist nach Ansicht von Miller nicht in Sicht. „Im Gegenteil“, so Vorstandschef Josef Miller, „es treten neue Käufer auf dem Markt auf. Die Nachfrage steigt und das spricht sich herum.“ Weitere preistreibende Faktoren seien die Verbesserung der Infrastruktur vor allem auch in Gegenden mit besonders guten Standortbedingungen.

Unter den Kaufinteressierten sind laut Miller Forest vermehrt institutionelle Investoren. Die würden ihr Augenmerk aber vornehmlich auf Flächen richten, die bereits länger in der Bewirtschaftungsphase sind, um sich keine eigene Logistik zur Pflanzung und Bestandspflege vor Ort aufbauen oder einkaufen zu müssen. Die Miller Forest Investment AG hingegen sei bereits mit einem eigenen Management-Team in Paraguay vertreten und sehe für sich daher Wettbewerbsvorteile im Bieterwettbewerb. „Wir bemühen uns derzeit um weitere Grundstücke in Paraguay, aber die Preisforderungen auf Verkäuferseite lassen uns harte Verhandlungen erwarten“, sagt Vorstandschef Miller.

Eine Beteiligung deutscher Privatanleger an Forstprojekten von Miller ist zunächst als langfristiges Investment ausgelegt. Ohne den Wertzuwachs der Grundstücke rechnet sich die Investition nach Angaben des Unternehmens mit einem Erlös von zehn bis elf Prozent im Jahr. Aus 30.000 Euro Mindestbeteiligung würden sich über den Zeitraum von 30 Jahren hinweg Gesamterlöse von fast 250.000 Euro ergeben. „Allerdings ergibt sich der Großteil der Gesamterträge erst in der zweiten Hälfte der Bewirtschaftungsphase. Dieser Umstand muss neben den Wertsteigerungen durch die gestiegenen Grundstückspreise in den vorzeitigen Verkaufserlös eingepreist werden“, erläutert Miller.

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