Diese Biogasanlage in Rackwitz wurde von der MT Energie GmbH realisiert. / Foto: Unternehmen

11.11.14 Anleihen / AIF

Fortschritte im Insolvenzverfahren der MT-Energie GmbH

Neue Details zu Fortschritten im Insolvenzverfahren der Biogasanlagen-Spzialistin MT-Energie GmbH aus Zeven hat der Insolvenzverwalter Gideon Böhm bekannt gegeben. So habe das von ihm mit der Investorensuche beauftragte Beratungsunternehmen Ernest & Young erste Verhandlungen aufgenommen. Insgesamt gebe es mehr als 20 Interessenten an der Insolvenzmasse der MT-Energie GmbH.

Auch die Finanzlage habe sich im Verlauf des bisherigen Verfahrens verbessert, so Böhm weiter. Der bereits 2013 eingeschlagene Sparkurs zeige Wirkung: Während das Unternehmen im zweiten Quartal 2013 noch einen Fehlbetrag von 20,3 Millionen Euro ausgewiesen hatte, sei es gelungen diesen Verlust in den ersten beiden Quartalen 2014 auf 7,2 Millionen Euro zu drücken. Dazu hätten vor allem der Personalabbau und die Sparmaßnahmen bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen geführt, die schon vor der Insolvenz Anfang Oktober 2014 in die Wege geleitet worden waren. Den Insolvenzantrag wegen drohender Zahlungsunfähigkeit habe die MT-Energie GmbH letztlich gestellt, nachdem ein Finanzierungspartner ausgestiegen sei, hieß es nun. Von der Pleite sind auch Anleihe-Anleger betroffen, die 13,6 Millionen  Euro bei MT-Energie investiert haben. Was auf diese Gläubiger nun zukommt, lesen Sie in diesem  Beitrag). Das Kerngeschäft der MT-Energie GmbH läuft unterdessen weiter.
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