Ein Gastransport der Linde AG: Die Fusion mit Praxair kommt nicht recht vom Fleck. / Foto: Unternehmen

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Fusion: Linde und Praxair müssen noch warten

Sie wollen fusionieren - aber die Industriegas-Hersteller Linde und Praxair müssen noch Geduld beweisen.

Der Grund: Die europäischen Wettbewerbshüter haben ihre Prüfungsfrist auf den 18. Juli 2018 gesetzt. Sie prüfen, ob der Zusammenschluss der beiden Hersteller den Wettbewerb auf dem Markt für wichtige Gase wie Sauerstoff und Helium beeinträchtigen könnte. Daher wurde die ursprüngliche Frist um zehn Arbeitstage verlängert.

Der Weltmarktführer in der Warteschleife

Linde und Praxair hatten ihre Fusion im Sommer 2017 gegen den Widerstand der Beschäftigten in Deutschland vereinbart. Ihr Ziel ist es, den fusionierten Konzern als Weltmarktführer aufzustellen. Geführt werden soll das Unternehmen aus den USA, dem Sitz von Praxair.

Üppige Dividende in Aussicht

Linde hat angekündigt, die Hauptversammlung über eine Dividende von 7 Euro je Aktie abstimmen zu lassen. Damit wäre das Geschäftsjahr 2017 mit 3,90 Euro und die ersten drei Quartale für 2018 mit 3,10 Euro abgegolten. Das Ausschütten von Quartalsdividenden ist in den USA üblich, während in Deutschland jährliche Dividenden gezahlt werden.

Die Linde-Aktie notiert am Montag gegen 10:30 Uhr bei 177,4 Euro im Xetra-Handel: Ein Plus von 2,6 Euro oder 1,5 Prozent. Auf Jahressicht notiert die Aktie rund 14 Prozent im Plus. Linde ist eine  ECOreporter-Favoriten-Aktie (Link entfernt). 

Linde AG: ISIN DE0006483001 / WKN 648300
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