30.07.10 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Gamesa meldet Umsatz- und Ergebniseinbruch - keine Offshore-Kooperation mit BARD

Die Gespräche mit der deutschen Offshore-Spezialistin BARD Holding GmbH aus Emden hat hat die spanische Windkraft-Spezialistin Gamesa abgebrochen. Thema war die Produktion von BARD-Multimegawattturbinen durch die Spanier. Gamesa gab nun bekannt, dass sie eine 5 und eine 6 bis 7-Megawattanlage selbst entwickelt. Prototypen sollen 2013 beziehungsweise 2015 zur Verfügung stehen.

Gamesa hält trotz der Entscheidung bezüglich BARD an seiner Offshore-Strategie fest. Insbesondere will das Unternehmen ab 2015 in Großbritannien investieren.

Gamesa gab ferner für das erste Halbjahr einen Umsatzrückgang um 41,7 Prozent auf 1,033 Milliarden Euro bekannt. Das Unternehmen erklärt dies insbesondere mit unsicheren Förderbedingungen in Spanien und Italien. In Asien hat Gamesa ein Drittel seines Umsatzes erwirtschaftet, in Spanien lediglich elf Prozent. Dort war der Einbruch besonders stark. Im Vorjahr erwirtschaftete das Unternehmen auf seinem Heimatmarkt noch 36 Prozent des Umsatzes.

Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) erreichte im ersten Halbjahr 49 Millionen Euro. Das ist ein Rückgang um 50 Prozent.

Gamesa Corp. Tecnologica S.A.: ISIN ES0143416115 / WKN A0B5Z8

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