Indischer Windpark mit Anlagen von Gamesa. / Quelle: Unternehmen

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Gamesa soll weitere Windräder nach Indien ausliefern

Die spanische Gamesa setzt stark auf Windmärkte in Schwellenländern, dabei insbeosndere in Indien. Auf dem Subkontinent hat der Windkraftkonzern aus Zamudio im Baskenland nach eigenen Angaben bereits Windkraftanlagen mit zusammen 1.100 MW Leistungskapazität errichtet, von denen er 869 MW auch für seine Kunden betreibt.

Nun gab Gamesa einen neuen Auftrag aus Indien im Umfang von 100 MW bekannt. Die Order stammt demnach von dem Windkraftprojektierer Greenko, der in 2013 eine Rahmenvereinbarung über insgesamt 300 MW mit Gamesa abgeschlossen hatte. Mit der neuen Bestellung seien davon jetzt 250 MW erfüllt, teilten die Spanier dazu mit.

Die nun georderten Anlagen sind laut Gamesa für Windparks in den Bundesstaaten Andhra Pradesh, Karnataka und Rajasthan vorgesehen. Sie sollen in zwei Phasen in Betrieb genommen werden, im September 2014 und im März 2015. Nach dem Netzanschluss werde Gamesa zunächst für fünf Jahre auch den Betrieb der Windfarmen übernehmen.

Die Spanier verfügen in Indien nach eigener Darstellung nun über eine Projektpipeline von insgesamt 4.300 MW. In 2013 erwirtschaftete der Windkraftkonzern in dem Land mehr als ein Fünftel seines Umsatzes.

Gamesa Corp. Tecnologica: ISIN ES0143416115 / WKN A0B5Z8
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