Gamesa soll Windräder nach Jordanien liefern. Der Nahe Osten und Nordafrika sind kein Neuland für den Konzern Unter anderem in Ägypten drehen sich bereits Gamesa-Windräder. / Foto: Unternehmen

07.06.16 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Gamesa soll Windpark in Jordanien errichten

Bei der Erweiterung eines Windparks in Jordanien soll erneut Technik von Gamesa zum Einsatz kommen. Das Bauvorhaben werde im Auftrag des Staates realisiert und solle bis zur Jahresmitte 2017 vollständig errichtet sein, teilt der Windkraftkonzern aus Zamudio im spanischen Baskenland mit.

Es geht um das Windpark-Bauvorhaben „Maan“, der Gamesa zufolge im Süden Jordaniens errichtet wird. Auftraggeber sei der spanische Infrastruktur-Konzern Elecnor. Dieser hatte bereits vor zwei Monaten eine erste Tranche von 33 Windrädern bei Gamesa mit zusammen 66 Megawatt (MW) Leistungskapazität für den ersten Bauabschnitt der Anlage geordert.

Gamesa soll Windpark auf 80 Megawatt Leistungskapazität aufstocken

Nun hat Elecnor den Angaben zufolge weitere sieben Windkraftanlagen mit 14 MW bestellt, die „Maan“ bis zur Jahresmitte auf 80 MW Gesamtkapazität bringen sollen. Gamesa werde das Bauvorhaben „schlüsselfertig“ an den Kunden übergeben, kündigte das Management  an.

Gamesa-Windräder sollen Jordanien unabhängiger von Öl- und Gas machen
Jordanien ist für Gamesa noch ein sehr junger Windkraftmarkt: „Maan“ sei das zweite Windkraftprojekt, das Gamesa überhaupt in Jordanien umsetze. Jordanien sei bis heute stark auf Öl- und Gas-Importe angewiesen. Das Land habe sich das Ziel gesetzt, die installierte Photovoltaikleistung bis 2025 auf  1.300 MW zu steigern, um dieser Abhängigkeit entgegenzuwirken. In der Arabischen  Welt und Nordafrika ist Gamesa indes schon seit 2004 aktiv. Seither installierte der Konzern in dieser Weltregion Windräder mit 800 MW Gesamtkapazität, unter anderem in Ägypten.

Gamesa Corp. Tecnologica: ISIN ES0143416115 / WKN A0B5Z8
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