Lateinamerika ist ein wichtiger Markt für Gamesa. Das unterstreicht ein neuer Auftrag aus Costa Rica. Im Bild ein Windpark in Uruguay. / Foto: Unternehmen

29.12.15 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Gamesa soll Windräder nach Costa Rica liefern

Mit einer neuen Kooperation will der spanische Windkraftkonzern Gamesa sein Engagement in Lateinamerika ausbauen. Erstes  Ziel ist die Errichtung von fünf Windparks in Costa Rica. Partner bei den Bauvorhaben, ist Iberdrola Ingeniería, eine Sparte des ebenfalls spanischen Energieriesen Iberdrola.

Als Generalunternehmer für Planung und Errichtung der vier Windparks sei Globeleq Mesoamerica Energy (GME) verpflichtet worden. GME werde vier Windparks mit je 20 Megawatt (MW) Leistungskapazität errichten. 40 Gamesa-Windrädern der Baureihen G90-2.0 und G-97 sollen die Windparks in den Regionen Liberia und Tilarán in Costa Rica auf 80 MW Gesamtkapazität bringen. Iberdrola und Gamesa seien vor allem für die Logistik und die Installation der Windräder verantwortlich, teilt Gamesa mit. Nach der Fertigstellung aller vier Bauvorhaben, voraussichtlich Ende 2016, sollen die Anlagen den Strombedarf von 60.000 in Costa Rica decken, so der Windkraftkonzern aus Zamudio weiter. Während der Bauphase schaffe das Vorhaben insgesamt 400 Arbeitsplätze hieß es weiter.
GME und Gamesa haben in der Vergangenheit bereits mehrfach in Lateinamerika zusammengearbeitet. Bislang resultierten daraus drei Windfarmen mit 220 MW Gesamtkapazität. Eine davon steht in Costa Rica (50 MW), eine in Nicaragua (44 MW) und eine in Honduras (126 MW). Allein in Costa Rica hat Gamesa inklusive des aktuellen Auftrags Windräder mit 143 MW Gesamtkapazität verkauft.

Gamesa Corp. Tecnologica SA: ISIN ES0143416115 WKN A0B5Z8
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