Windräder von Gamesa im Einsatz. Die Spanier gehören weltweit zu den größten Anbietern von Windkraftanlagen für den Einsatz an Land. Siemens wiederum verkauft vor allem Windräder für den EInsatz auf See - offshore. Bei einem Zusammenschluss wurde wohl der größte Windkraftanlagenhersteller der Welt entstehen. / Foto: Unternehmen

16.06.16 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Gamesa und Siemens: Steht der Windkraft-Zusammenschluss kurz bevor?

Die Verhandlungen dem spanischen Windkraftkonzern Gamesa mit Siemens über eine Verschmelzung mit der Windsparte des deutschen Technologiekonzerns ziehen sich bereits über viele Monate hin. Nun vermeldet das Wall Street Journal unter Berufung auf Insiderinformationen, dass der Zusammenschluss kurz bevorstehe und die Verkündigung eventuell noch diese Woche erfolgen könne. Siemens solle nach den Informationen des Wall Street Journals 60 Prozent der Anteile an dem Gemeinschaftsunternehmen halten, das weiterhin an der Madrider Börse gelistet und vom Gamesa-Vorstandsvorsitzenden geleitet werden solle.

Gegenüber Reuters dementierte Gamesa aber, dass über ein Bündnis mit Siemens bereits entschieden sei. Das wesentliche Problem für einen Zusammenschluss könne weiterhin Adwen sein. Dabei handelt es sich um ein Unternehmen von Areva und Gamesa, das im Bereich Offshore-Windenergie in Frankreich tätig ist. Überas schwierig aufzulösende Geflecht zwischen Adwen, Areva, Gamesa und Siemens hatte ECOreporter.de bereits in einem  Artikel  vom März informiert.

Gamesa Corp. Tecnologica: ISIN ES0143416115 / WKN A0B5Z8
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