27.06.10 Erneuerbare Energie

Gebäudeintegrierte Photovoltaik kann 40 Prozent des Strombedarfs decken

40 Prozent des europäischen Strombedarfs könnten bis 2020 mit Photovoltaik an Gebäuden und Fassadenflächen gedeckt werden. Das rechnet der europäische Photovoltaik-Industrieverband EPIA (European Photovoltaic Industry Association) vor. Mit einer Gesamtfläche von 22.000 Quadratkilometern seien 40 Prozent der Gebäudedächer und 15 Prozent aller Fassaden in der Europäischen Union für Photovoltaik-Anlagen geeignet, so der Verband. Damit könnten 1.500 Gigawatt (GWp) installiert werden könnte, womit jährlich rund 1.400 Terawattstunden (TWh) Solarstrom erzeugt werden.

"Es ist wichtig, in ganz Europa günstige Bedingungen zu schaffen, die eine breite Verwendung gebäudeintegrierter Photovoltaik fördern. Dies hat große Auswirkungen auf die künftige Gebäudeplanung in Europa. Ab 2012 müssen alle EU-Mitgliedsstaaten die kürzlich verabschiedete Gebäuderichtlinie (Energy Performance of Building directive, EPBD) einhalten, nach der bis 2020 alle Neubauten "Fast-Nullenergie-Gebäude" (Nearly Zero Energy Buildings) sein müssen. Photovoltaik wird zur Schlüsseltechnologie, um so ein ehrgeiziges Ziel zu erreichen", so EPIA-Generalsekretär Adel El Gammal.

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