Holzpellets sind das Kerngeschäft des Energieholzproduzenten German Pellets aus Wismar. / Quelle: Fotolia (Hewac)

12.06.13 Anleihen / AIF

German Pellets GmbH legt starke vorläufige Zahlen vor

Eine auf Jahressicht deutlich verbesserte vorläufige Bilanz für das Geschäftsjahr 2012 hat der Energieholz-Produzent German Pellets GmbH aus Weimar vorgelegt. Demnach kletterte der Umsatz des Holzpelletherstellers um 81 Prozent von 286 Millionen Euro in 2011 auf 519 Millionen Euro in 2012. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern stieg um 51 Prozent von 15,4 auf 23,4 Millionen Euro. „Die positive Geschäftsentwicklung basiert auf der hohen Nachfrage nach Holzpellets in nahezu allen westeuropäischen Ländern. Zweistellige Zuwachsraten bei Pelletheizungen und Pelletöfen haben zu einer steigenden Nachfrage nach Holzpellets im Privatverbrauchermarkt geführt“, erklärt die Unternehmensführung dazu „Deutlich zugelegt hat auch das Segment gewerbliche Kunden, beispielsweise zur Wärmeversorgung von Wohnungsgesellschaften, Kliniken und Industriebetrieben“, so die Geschäftsführung weiter.


Im laufenden Jahr werde sich der geschäftliche Wachstumskurs fortsetzen. Dabei soll die Expansion der Produktion in den USA helfen (ECOreporter.de berichtete), den Bedarf nach Holzpellets in Europa zu decken. Dort betreibt German Pellets bislang ein Werk in Texas, ein weiteres in Louisiana steht nach Unternehmensangaben vor dem Baubeginn. Für beide seien bereits langfristige Lieferverträge mit europäischen Kunden abgeschlossen worden.
Die geprüfte Bilanz soll noch im Juni 2013 veröffentlicht werden.
Germen Pellets finanziert einen Teil seiner Aktivitäten über Anleihen und Genussrechte. Das erste Genussrecht kam 2010 auf den Markt. ECOreporter.de hat das Angebot einem ECOanlagecheck unterzogen.



2011 warb das Unternehmen zudem über eine Anleihe 80 Millionen Euro bei Anlegern ein. Gehandelt wird die zum 1. April 2016 fällige Anleihe (ISIN DE000A1H3J67) vorrangig an der Börse Stuttgart. Aktuell liegt der Kurs des mit 7,25 Prozent fest verzinsten Wertpapiers dort nominell bei 101,75 (Geld) beziehungsweise 103,50 (Brief). Damit ist die Anleihe derzeit zwar teurer als bei der Erstemission. Allerdings war der in 2013 bislang immer höher gewesen. Ihren bis dato höchsten Stand erreichte die Anleihe am 15. Januar mit 107,50.
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