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Gewinnsprung im dritten Quartal hellt Bilanz von Mayr-Melnhof auf

Weniger Umsatz und Gewinn als im Vorjahreszeitraum erzielte der österreichische Kartonhersteller Mayr-Melnhof Karton AG in den ersten drei Quartalen 2012. Der Umsatz dieser Zeit lag 2012 mit 1,45 Milliarden Euro 2,1 Prozent unter dem der ersten neun Monate 2011. Damals hatte das Wiener Unternehmen rund 1,5 Milliarden Euro Umsatz erzielt. Das EBIT für den Zeitraum zwischen Januar und September sank auf Jahressicht um vier Prozent von 135,4 auf 130 Millionen Euro. Der Gewinn je Aktie (EPS) lag mit 4,53 Euro knapp unter dem des Vergleichszeitraums von 2011. Damals lag das EPS der ersten drei Quartale bei 4,58 Euro. Die Gewinnmarge ließ um 0,1 Prozent nach und fiel auf 8,9 Prozent.

Zwar erzielte die Mayr-Melnhof AG im dritten Quartal 2012 mit 492,2 Millionen Euro 3,6 Prozent weniger Umsatz als im Vergleichszeitraum 2011. Dennoch gelang es dem Kartonhersteller, das Quartals-EBIT um 19,2 Prozent auf 50,9 Millionen Euro zu steigern.

Im Jahresverlauf sei es gelungen, die Ertragskraft der Mayr-Melnhof in einem schwierigen Marktumfeld am Hauptabsatzmarkt Europa zu stabilisieren. Damit sei die Basis geschaffen um, die Mayr-Melnhof AG auch weiterhin profitabel zu halten und die Wachstumsstrategie außerhalb Europas fortzusetzen, hieß es mit Blick auf die mögliche weitere Geschäftsentwicklung. Die Zahlen für das Gesamtjahr 2012 sollen am 14. März 2013 bekannt gemacht werden.

Mayer Melnhof Karton AG: ISIN AT0000938204 / WKN 93820
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