Screenshot der neuen Crowdfunding-Plattform GLS Crowd: Über Nachrangdarlehen können Anleger dort in einen Solarpark investieren.

08.02.17 Crowd-Investment , Finanzdienstleister

GLS Bank Crowdinvesting: Anleger können in Solarpark investieren

Die nachhaltige GLS Bank aus Bochum ist mit der Plattform GLS Crowd in die Schwarmfinanzierung eingestiegen: Auf der Crowdfunding-Webseite können Anleger in ein erstes Projekt investieren. Die Bürgergenossenschaft Energiegewinner sammelt über qualifizierte Nachrangdarlehen mit Rangrücktritt Geld für einen Solarpark im fränkischen Bad Rodach ein. Bisher wurde über die Hälfte des Finanzierungsziels von insgesamt 400.000 Euro erreicht. Die Verzinsung beträgt 4,00 Prozent pro Jahr, bei einer Laufzeit von zehn Jahren. Ein Investment in Projekte auf der GLS Crowd ist bereits ab 250 Euro möglich.

Als erste deutsche Bank hat die GLS Bank damit gemeinsam mit dem Frankfurter FinTech-Unternehmen CrowdDesk eine Crowdinvesting-Plattform ins Leben gerufen, auf der sozial-ökologische Projekte vom "Schwarm" finanziert werden. Anleger erhalten Renditen, die sich aus einer fixen Basisverzinsung und einem projektabhängigen Bonuszins zusammensetzen.

"Mit der Schwarmfinanzierung schaffen wir ein neues Instrument, um ein bewährtes Ziel zu erfüllen: Geld dorthin zu bringen, wo es sinnvoll wirken kann", sagte Dirk Kannacher, designierter Vorstand der GLS Bank.  ECOreporter hatte bereits vergangene Woche über die Ziele der GLS Bank in Sachen Crowdfinanzierung berichtet.  Ein Vorteil für die Projektträger ist, dass das über die GLS Crowd eingeworbene Kapital wirtschaftlich wie Eigenkapital behandelt wird. So kann laut GLS Bank unter Umständen ein erfolgreiches Crowdfunding eine klassische Bankenfinanzierung ermöglichen.

 

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