Ein Solarpark in Afrika. Die gemeinnützige Energiegenossenschaft Sun-Connect aus Freiburg bringt Solarenergie in netzferne Regionen Afrikas und Asiens. / Foto: Nuon

25.11.14 Erneuerbare Energie , Anleihen / AIF

GLS Treuhand wird Entwicklungshilfe-Energiegenossin

Die GLS Treuhand ist seit neustem Mitglied einer Energiegenossenschaft. Der Verein der GLS Bank aus Bochum, der ausschließlich gemeinnützige Vorhaben unterstützt, ist der Energiegenossenschaft Sun-Connect eG beigetreten, wie die Genossenschaft mitteilte.

Vom Stammsitz in Freiburg aus treibt Sun-Connect die Energiewende in einzelnen Schwellenländern voran. Derzeit liefert sie nach eigenen Angaben Solarsysteme an ein Netzwerk von Partnern in Äthiopien, Kenia und auf den Philippinen und gewährt dazu Lieferantenkredite, die in Raten zurückerstattet werden. „Uns geht es nicht um einmalige Hilfsmaßnahmen, sondern um den Aufbau eines sich selbst tragenden Solarhandwerks mit einer zuverlässigen Infrastruktur für Installation, Wartung und Kundenservice“ erklärt Sun-Connect-Vorstand Dr. Harald Schützeichel den Hintergrund des Geschäftsmodells der Genossenschaft. Sun-Connect plane, das Netzwerk auf weitere Schwellenländer mit problematischer Stromversorgung auszudehnen, so Schützeichel weiter.

Ihren investierenden Mitgliedern stellt Sun-Connect nach eigenen Angaben eine  geschätzte jährliche Dividende von drei Prozent in Aussicht. Ab 2.000 Euro können sowohl Privatanleger als auch Unternehmen und Vereine  Sun-Connect-Genossen werden. „Die GLS Treuhand setzt ihre Mittel für zivil-gesellschaftliches Engagement und soziales Unternehmertum ein. Wir haben uns deshalb für eine investierende Mitgliedschaft in der Sun-Connect eG entschieden und wollen so zur Verwirklichung ihrer Ziele beitragen“, erklärte Joachim Rang, Leiter Finanzen der GLS Treuhand e.V.  das Engagement des Vereins.
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