Eine Offshore-Windkraftanlage: Siemens Gamesa übernimmt weitere fünf Jahre den Service für einen großen britischen Windpark. / Foto: Unternehmen

06.10.17 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Großer Service-Auftrag für Siemens Gamesa wird verlängert

Siemens Gamesa konnte einen wichtigen Serviceauftrag für Windkraftanlagen auf See (Offshore) verlängern. Wie das deutsch-spanische Unternehmen mitteilte, geht es dabei um den Windpark Greater Gabbard vor der Ostküste Großbritanniens mit 350 Windrädern. Das Projekt hat eine Gesamtleistung von 504 Megawatt (MW).

Laut dem neuen 5-Jahres-Vertrag wird Siemens Gamesa sich unter anderem um den technischen Support kümmern und die Anlagen überwachen. Der Windpark des Betreibers Greater Gabbard Offshore Wind Farm Ltd (GGOWL) ist seit August 2013 in Betrieb.

Der Gabbard-Vertrag sei einer von drei Verträgen, die Siemens Gamesa kürzlich verlängert habe, hieß es. Neue 10-Jahres-Vereinbarungen gab es für den Windpark London Array (175 Windräder) und das Projekt Lynn und Inner Dowsing (54 Windräder).

In England und Irland überwacht und wartet das Unternehmen nach eigenen Angaben insgesamt 3.200 Anlagen in über 128 Onshore- und Offshore-Windparks. Weltweit seien es 23.000 Windräder mit einer Gesamtleistung von 54 GW.

Aktienkurs bei 11,9 Euro

In dieser Woche meldete das Unternehmen des Weiteren Aufträge aus Norwegen (wir berichteten) und China. Das gab der Wind-Aktie von Siemens Gamesa leichten Auftrieb. Sie kostet aktuell rund 11,9 Euro. Auf Jahressicht notiert sie damit aber noch rund 45 Prozent im Minus (Tradegate-Kurs, 6.10., 10:53 Uhr).  Über die Aussichten der Aktie haben wir in einem Aktientipp von August berichtet.

Siemens Gamesa Renewable Energy: ISIN ES0143416115 / WKN A0B5Z8
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