Einblick in die Technologie von Linde, die zum Herzstück der Wasserstoff-Produktionsanlage in Mainz gehört. / Foto: Unternehmen

06.07.15 Erneuerbare Energie , Fonds / ETF

Großer Wasserstoff-Stromspeicher setzt auf Linde-Technolgie

Die bislang weltgrößte Wasserstoff-Produktionsanlage der Welt ist in Betrieb gegangen. Nach einem Jahr Bauzeit sei sie rechnerisch dazu in der Lage, 2.000 Brennstoffzellen-PKW mit „grünem“ Wasserstoff zu versorgen und befinde sich im Energiepark von Mainz. Das teilt der Chemiekonzern Linde AG mit. Die Anlage wandelt Strom aus benachbaren Ökostromanlagen in Wasserstoff um.
Die Anlage sei Ergebnis eines Forschungsprojekts der Linde AG mit der Hochschule RheinMain und den Stadtwerken Mainz. In das Projekt seien 17 Millionen Euro investiert worden. Die Forschungen seien unter anderem mit Bundesmitteln gefördert worden. 

Die Hoffnung der Projektpartner ist, dass der Energiepark Mainz „ein wichtiger Baustein der Energiewende“ in Deutschland wird, vor allem weil Wind- und Solarstrom durch die Umwandlung in Gas wie etwa Wasserstoff speicherbar gemacht wird. Linde ist nach eigenen Angaben im Rahmen des Projekts für die Reinigung, Verdichtung, Speicherung und Abfüllung des Wasserstoffs verantwortlich.

Die Aktie der Linde AG ist im Leitindex DAX enthalten. Der Konzern zählt gilt als ein stabiler Dividendenzahler. Sie ist keine klassische Umweltaktie. Dennoch setzen nachhaltige Aktienfonds auf den Anteilsschein.

Dieses   ECOreporerter-Portrait (Link entfernt)<link http:="" www.ecoreporter.de="" artikel="" linde-ag-ist-der-blue-chip-ein-nachhhaltiger-dividendenkoenig-02-07-2015.html="" -="" external-link-new-window="" "Opens="" external="" link="" in="" new="" window"=""></link>  stellt die Linde AG auch mit Blick auf die ethisch-ökologische Nachhaltigkeit vor. Wo sind Stärken, wo Schwächen und gibt es KO-Kriterien für nachhaltig orientierte Anleger?  

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