Auf den Phillipinen soll noch in 2014 eine große Solaranlage in Betrieb gehen. Finanziert wird die Anlage von Thomas Lloyd. / Bildquelle: KWA

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„Grüner“ Infrastrukturfonds investiert auf den Philippinen

Zum Bau von Photovoltaik- und Biomassekraftwerken auf den Philippinen will das Weltbank-Unternehmen International Finance Corporation 330 Millionen Dollar bereitstellen. In diesem Zusammenhang will auch der Thomas Lloyd Cleantech Infrastructure Funds und die Thomas Lloyd Group selbst ihre Investitionen in Grünstromanlagen auf den Philippinen erweitern. Die neuen Mittel sollen drei Solarparks und drei Biomassekraftwerke realisiert werden.

Bislang hat Thomas Lloyd 87 Millionen Dollar Entwicklungs- und Baukapital entweder bereits investiert oder zugesagt. Noch im laufenden Monat soll eine Freiflächensolaranlage mit 22 Megawatt Leistungskapazität in Betrieb gehen, die Thomas Lloyd nach eigenen Angaben komplett finanziert hat. Zwei weitere Solaranlagen, die auf der Insel Negros entstehen sollen, befänden sich noch in der Entwicklung. Eines dieser Sonnenstromkraftwerke solle allerdings noch 2014 fertiggestellt werden. Weiteres Geld steckt ThomasLloyd nach eigenen Angaben in den Bau eines Biomassekraftwerks. Das soll voll ausgebaut auf knapp 20 MW Leistungskapazität kommen und dabei auf Zuckerrohrabfälle aus der lokalen Landwirtschaft zurückgreifen. Zwei weitere baugleiche Vorhaben sollen in den kommenden zwei Jahren folgen, hieß es weiter.

Die Thomas-Lloyd-Gruppe hat mehrere Beteiligungsangebote zu Grünstrom-Infrastrukturprojekten aufgelegt, bei denen auch Privatanleger investieren können. Das gilt etwa für den Thomas Lloyd Cleantech Infrastructure Funds 8, kurz ThomasLloyd CTI 8. ECOreporter.de hat das Angebot einem  ECOanlagecheck unterzogen.  Desweiteren gibt es eine Anleihe mit dem gleichen Investmentfokus. Auch dieses Angebot mit dem Titel ThomasLloyd Festzins haben wir in einem  ECOanlagecheck durchleuchtet. 


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