22.07.16 Erneuerbare Energie

Handlungsbedarf bei Energiewende im Verkehrssektor

Damit die Energiewende erfolgreich umgesetzt wird, muss sich insbesondere im Verkehr schnell etwas ändern. Das bestätigt die Studie „Maßnahmen und Instrumente für die Energiewende im Verkehr“, deren Ergebnisse  die Agentur für Erneuerbare Energien nun präsentiert hat.

Der Verkehrssektor ist für 18 Prozent der Treibhausgase in Deutschland verantwortlich. Doch seit 1990 hat es so gut wie keine Reduzierungen in diesem Bereich gegeben. Nun sei Eile geboten, damit die Ziele zur Eindämmung des Klimawandels erreicht werden können, so Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. Denn im Verkehrssektor können die notwendigen strukturellen Veränderungen erst mittel- bis langfristig ihre Wirkung entfalten. Und dann könnte es schon zu spät sein.

Aus den Analysen 16 verschiedener Studien und den Meinungen von Experten ermittelte das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien die vorzunehmende Maßnahmen: So sei es nötig die Kraftstoffsteuer und die LKW-Maut anzupassen, die Grenzwerte für den CO2-Ausstoß zu senken und dies bezogene Kontrollen einzuführen, sowie die Tempolimits zu verschärfen und den öffentlichen Verkehr, alternative Kraftstoffe und den Ausbau des Schienennetzes zu fördern.
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